
Lieber Jürgen und liebe Leser
Hier die versprochenen Bilder aus der Karlskirche in Wien. Im ersten Moment sieht das christliche Gotteshaus aus wie eine islamische Moschee, so mit ihrer Kuppel und den beiden Türmchen, die sich wie Minarette gen Himmel heben.
Soll mir noch einer mit dieser dusseligen Minarettendiskussion in Deutschland, Östereich und der Schweiz kommen.
Zumal es ja der selbe Gott ist. Im Inneren sieht man aber sehr deutlich, das die verschiedenen Glaubensrichtungen Gottes, die sich auf Abraham beziehen, sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Himmel haben.
Die barocke Bildersprache in der Kuppel der Karlskirche ist opulent, kitschig und den Geschichten der Gebrüder Grimms durchaus würdig. Und… Wundervoll.
Das ich überhaupt in das Heiligste des Himmels hinaufsteigen durfte, verdanke ich dem Umstand, dass das Gotteshaus gerade aufwendig renoviert wird, und für die Besucher die Möglichkeit besteht, mit einem Fahrstuhl und über Treppen, bis in die Kuppel des Gebäudes, und somit direkt an die Malereien heranzukommen.

Ein Glück , dass wahrscheinlich nur alle 200 Jahre dem Besucher gewährt wird. So konnte ich auch das Heiligste, des Heiligen sehen. Die Kuppe über der Kuppe. Dort war eine Taube abgebildet, die das unendliche Licht und somit die Vorstellung von allem verdeckt.
Höher also als Gott und Jesus, die auf den Bildern in einem launigem Gespräch vertieft sind.
Das ist schon fast Naturwissenschaftlich und Philosophisch richtig. Eine Taube die uns zeigt, das wir die Wahrheit unserer Existenz nie erblicken werden können.
Genug geplaudert. Lassen wir Bilder sprechen:




