Archive for Juni, 2010

Sommerrätsel 2010

Mittwoch, Juni 30th, 2010

In welchen Sprachen wurde im oberen Bild mein Name von Jürgen  geschrieben?

Wenn Jürgen Buchmann eine Sprache lernt, dann geht es ihm nicht darum im Urlaub einen Kaffee zu bestellen, oder den Weg zum Klo in der Landessprache zu erfragen.

Jürgen lernt eine Sprache mit allen Sinnen, und berauscht sich an ihrem Klang, dem Rhythmus der Laute, dem Schwung der Schrift oder der klaren Struktur ihrer Grammatik.

Er ist fasziniert, wenn im Indischen allein durch die Verschiebung von Kommata, sich der Inhalt  und der Verlauf einer Geschichte komplett ändern kann, oder er durch seine Forschungen im Altwalisischen, einfach mal so eben eine vergessenes Pronom wieder entdeckt, oder ein Theaterstück von ihm in wendischer Sprache dem Publikum im Wendland gefällt.

Jürgen ist ein Sprachenverrückter und Sprachenverzückter.

Die aktuellen Sprachen die Jürgen zur Zeit lernt, hat er mir letzte Woche auf eine kleinen Zettel geschrieben. Sie zeigen meinen Namen.

Das diesjährige Sommerrätsel lautet:

In welchen vier Sprachen, wurde mein Namen oben geschrieben?

Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr… ach das weiß ich auch noch nicht…. , aber es wird eine angemessene Überraschung werden.

Als kleiner Tipp: Das neue Testament wurde in all diesen Sprachen übersetzt, und zum Teil überliefert.  Jürgen wird einige Textpassagen miteinander vergleichen. Falls es zu wichtigen Unterschieden in den einzelnen Sprachen kommt, wenn also in der einen Sprache steht: Und Jesus stieg vom Kreuz herab.. und in der anderen Sprache steht: Und Jesus wurde vom Kreuz abgehängt…..

…. Ich lasse es Ihnen und Euch wissen.

Viel Glück beim Rätseln.

Sven

Metasynaptisch

Dienstag, Juni 29th, 2010

Weiterhin ist das Wort metasynaptisch bei Google gepostet, das mir eine Kassiererin des Realmarktes im  Bielefelder Stadtteil  Stieghorst nannte.

Zur Zeit wird das Wort metasynaptisch  auf vier Webseiten verwendet.  Soweit hat sich der Begriff bisher bereits ausgebreitet. ( Zur Kontrolle einfach mal das Wort bei Google eingeben)

Das ist natürlich noch lange nicht genug.
Ich bitte daher um Ihre und Eure Hilfe.

Bitte tragt das Wort metasynaptisch in die Welt , benutzt es in euren Kommentaren und in euren Blogs und Websites !!!

Es ist die Wortfindung einer jungen Kassiererin, die ich namentlich nicht einmal kenne. Kassiererinnen werden oft nicht richtig gewürdigt. Mit der Etablierung dieses Wortes im Internet, wird eine Lanze für den ganzen Berufsstandes gebrochen.

Wie es zu dem Wort kam kann unter “Rest des Beitrags”  nachgelesen werden.

(more…)

Was sagt eigentlich Helmut Schmidt dazu?

Montag, Juni 28th, 2010

Zur jetzigen Regierung, zum öffentlichem Wohl und zur Verantwortung  eines jeden einzelnen.

Hier der Link zum heutigem ( 27.06.2010) ZDF Interview.

Wir brauchen mehr Verantwortung: Das Interview im ZDF

Ein Plakat. Ein Plakat.

Samstag, Juni 26th, 2010

Claudia schrieb in Ihrem Blog Lebe Weise, wie wichtig es ist, ein Plakat von einem Profi erstellen zu lassen. Denn ein auffälliges und schön gestaltetes  Plakat macht man nicht mal so nebenbei.

Das kann ich bestätigen.

Als ich im letzten Jahr zusammen mit Chorkollegen unser aktuelles Plakat gestalten wollten, hatten wir eine gute Idee und ich versuchte mich an der Umsetzung. Das Thema unseres Konzertes waren Haare und Friseursalon.

Die Idee war, das Chormitglieder mit Perücken auf dem Plakat zu sehen sind. Viele kleine Einzelbilder. Mein Entwurf war nicht schlecht, aber es fehlte der Pfiff, die gestalterisch gelungene Umsetzung.

Dann gaben wir die Entwurfsidee einem Grafiker in die Hand. Er zauberte daraus ein gelungenes Plakat.  Voilà:

Kornblumen für Peter

Sonntag, Juni 20th, 2010

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Peter ! ! !

Dieses Jahr schenke ich dir deine Geburtstagsblume via Blog. Ich wünsche Dir, die Gene deiner Großmutter. Dann hättest du mit 49 Jahren immer noch nicht Halbzeit für deine  gesamte Lebenszeit. Die restlichen Geschenke bringen wir am nächsten Wochenende mit.

Als kleines Präsent vorab, hab ich ein Foto im Internet entdeckt. Es zeigt den Vater von deiner Großmutter, mitten in den Bergen des Usambaraveilchens in Afrika, ca. 1897, also  nur vier Jahre vor Großmutters Geburt  in Lutindi.

Mehr Informationen unter dem nachfolgendem Link:

http://www.bethel-historisch.de/index.php?article_id=39

PS:
Wir können in diesem Jahr unsere 43 jährige Freundschaft feiern. Wie wäre es mit einer kleinen Aktion im Herbst??

Mit Grüßen Sven

Eugen Drewermann wird 70

Samstag, Juni 19th, 2010

„Wer Gott findet, wer ein Gegenüber hat, dem er absolut vertrauen kann, und damit aufhört, irgendetwas auf der Welt sonst noch zu „fürchten“, der reift wie ein blühender Baum, und die Schönheit seines Wachsens und die Fülle seiner Früchte sind das, was wir weise nennen.“

EUGEN DREWERMANN

Sonntag wird Eugen Drewermann 70.  Der einzige Paderborner neben Erwin Grosche, von wahrhaft überregionaler Größe. Ob die beiden sich wohl kennen, und miteinander lachen können?

Die Kommunikation miteinander könnte sich als schwierig erweisen. Angeblich besitzt Drewermann weder ein Telefon, ein Handy, einen Computer, eine Schreibmaschine oder ein Auto. Da müsste  Kommunikation noch ganz ursprünglich stattfinden, so wie bei meinen Söhnen, wenn ihre Fußballkumpels einfach an der Haustür klingeln und fragen ob die beiden da sind und mitkommen zum Fußballspielen.

( Ich gehe jetzt mal davon aus, das Eugen Drewermann eine elektrische Klingel hat. Vielleicht auch eine Glocke mit Seilzug. Oder Klopfen. Wer klopft dem wird aufgetan.)

Eugen Drewermann und Erwin Grosche  würden sich sicher nicht zum Fußballspielen verabreden. Sie könnten sich ja zum Enten füttern an den Fischteichen treffen. Ein harmloser Spaß und doch von der Stadtverwaltung verboten.

Oder beim keltischen Baumkreis  in Paderborn. Den hab ich vor zwei Jahren in einer Parkanlage bauen lassen und kein Paderborner kennt ihn bisher. Ich mache auch gerne eine kleine Führung durch die Parkanlage.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Eugen Drewermann.

Sven

Sommerliches Pfannengericht mit Pilzen, Tomaten und Birne

Freitag, Juni 18th, 2010

Sommerliches Gemüseschmorpfannengericht, mit den Geschmackseindrücken herb süß, saftige warme Tomate, knackige Birne und fruchtige Zwiebel.
Schmeckt auch ohne Fleisch.
Ein Rezept für unterschiedliche Sinneseindrücke beim Essen. ( z.B. das warme zerplatzen der kleinen Tomate im Mund, die knackige warme Birne im Kontrast zu ehr herben geschmorten Pilzen.)

Man nehme:

- Zwei  handvoll Champignon Pilze
- Zwei Gemüsezwiebeln
- Eine handvoll Minnitomaten
- Ein bis zwei Birnen
- Ein halbes Bund glatte Petersilie
- Gutes fruchtiges Oliveböl aus Kreta
- Afrikanische Salzgewürzmischung ( Salz Pfeffer tuts auch)
- Ein Hauch von Zitrone ( als Saft)

Als Sättigungsbeilage Kartoffeln oder Reis.

Kochutensil: Pfanne ( Gußeisern oder beschichtet- Typ Schmorpfanne mit Deckel)

Anleitung:
Die Pilze putzen, halbieren und in der Pfanne ohne Fett solange erhitzen, bis sie auf die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe zusammengeschrumpft sind.
Dann das Olivenöl hinzugeben und anbraten, die scheibig geschnittene Gemüsezwiebel hinzugeben, würzen und das ganze schmurgeln lassen .
Wenn alles fast gut ist die Tomaten hinzutuen und solange weiter schmurgeln, bis die Tomaten kurz davor sind aufzuplatzen.
Dann die Pfanne von der Herdplatte nehmen und die geschnittenen Birnen hinzugeben und mit anwärmen.
Dann die grob klein geschnittene Petersilie hinzutuen und einige Tropfen Zitrone oder Limetten ( ein Hauch)

Ich könnte mir auch Zitronengras gut als Variante vorstellen, das hab ich nur noch nicht ausprobiert.

Passt gut zu Kartoffeln oder Reis.
Dazu Blattsalat

Nachtisch:

Vanilleeis mit Pfefferminze oder Thymian oder mit heißen  Himbeeren.
Oder warmer Pfirsich.

Ich wünsche allen eine guten Appetit.

Manamana auf der Baustelle

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Knapp 30 Jahre ist es her, dass wir Lehrlinge vom Garten und Landschaftsbauunternehmen Eduard  Bröckel  in Bielefeld Schildesche, dieses schöne Lied in der Mittagspause nach sangen. Thorsten übernahm den Part des Tieres und lief wie ein verrückter um unser Auto herum, in dem wir Mittagspause machten… um dann im richtigen Moment die Tür zu öffnen und in den Wagen zu singen:

MANAMANA….

Bernd und ich spielten und sangen den Part der holden Mädels. Echte Baustellenkunst. Hier nun das Original aus der Sesamstraße:

Bild bitte anklicken.

“Man, waren das wilde Zeiten.” Mit Grüße an Bernd nach Neuseeland und Thorsten nach Bielefeld. Und natürlich  mit Grüßen an an Eduard Bröckel meinen Lehrherren nach Schildesche, der von unseren künstlerischen Auslassungen während der Arbeitszeit natürlich nichts wusste.

Das Dreihasenbild im Paderborner Dom ist eine Fälschung

Dienstag, Juni 15th, 2010

Die Orginalfelsenmalereien zeigen Eulen

Der Paderborner Heimatverein ist geschockt und entsetzt.  Das berühmte  Hasenbild und Wahrzeichen der Stadt Paderborn im  ehrwürdigem Dom, ist eine geschickte Fälschung. Nicht drei Hasen sind im Original die drei Tiere Gottes, die die Dreieinigkeit symbolisieren und mit ihren Ohren verbunden sind. Es waren ursprünglich drei Eulen.

Die Felsenmalerei mit diesen  weisen Vögel wurde bereits  1920 beim Bau der Straßenbahn durch die PESAG zu den Externsteinen nach Detmold in einer durch die Bauarbeiten entdeckten Höhle  entdeckt.  Die Entdeckung wurde aber geheimgehalten. Die Unterlagen sind dem Heimatverein erst jetzt  durch Mitarbeiter der EON  ( Die PESAG wurde durch den  Paderborner Bürgermeister  Heinz Paus an die EON verkauft) zugespielt worden.

Die Fakten stimmen,  die Geschichte des Wahrzeichens der Stadt Paderborn muss umgeschrieben werden,  erklärte gestern der Vereinsvorsitzende. Wann die bislang geheime Höhle an den Externsteinen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Zunächst muss die Feuerwehr die gefahrlose Zuwegung prüfen.

Wiener Händle

Sonntag, Juni 13th, 2010

Als ich im März in Wien weilte, besuchte ich natürlich das  kaiserliche  Naturkundemuseum. Die gesamte Schöpfung, ausgestopft und archiviert, in einem pompösen von Menschen gebauten Prunkbau.

Das ist schon beeindruckend und kurios. Hat was von Kirchen und Tempeln.

Für meine Jungs musste ich natürlich die gigantischen Dinosaurierskelette und Dinosauriernachbildungen fotografieren.

Unter anderem fand ich dort den putengroßen gefiederten chinesischen  Raubkrakkensaurier. Ein direkter Vorfahrer unserer Vögel, Hühner und Puten.

Ein beeindruckender und gefährlicher Raubsaurier mit Federkleid, mit Zähnen statt Schnabel, und mit einer gefährlichen Kralle zum Töten, die unsere heutigen Hühner in klein auch noch an ihren Füßen haben.

Das nächste Brathändle werde ich  mit weitaus größerem Respekt verspeisen als bisher.

Tyranosaurusschädel mit Spatz

Überraschene Wendung und Erkenntnis im Streit.

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Die Wirkungskraft des Lebendigen

Weich und zart ist der Mensch bei seiner Geburt, starr und knöchern, wenn er stirbt.
Fein und biegsam sind die Pflanzen, wenn sie entstehen, hart und saftlos, wenn sie absterben.
Starr und hart ist, was dem Tod anheimfällt, weich und zart ist, was vom Leben erfüllt ist.
Wer glaubt, nur durch Waffen stark sein zu können, wird nicht siegen; mächtig
scheinende Bäume sind immer am Ende.
Daher gilt: Was groß und mächtig scheint, ist schon auf dem Weg zum Zerfall, was
aber unscheinbar, zart und weich ist, das wächst.

Tao te King 67

Aus aktuellem Anlass

Freitag, Juni 4th, 2010

“Angst ist etwas normales, im privaten wie im öffentlichen Leben - aber es kann nicht der Kompass sein.”

Joachim Gauck

Grammatik der Sprache von Babel

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Gewiss ist Jürgen Buchmann mein Lieblingsschwager in Bielefeld. Ich kenne niemanden mit soviel hintersinnigem Wortwitz wie ihn. Seine Bücher und Geschichten sind wundervolle  literarische Miniaturen, die Spaß machen sie zu lesen, selbst wenn man von dem eigentlichen Inhalt, und der literarischen Tragweite seiner Worte, keine Ahnung hat.

Gestern erzählte er mir von einer wundersamen Lesung in Leipzig. Er las aus seinem neu aufgelegtem Buch : Grammatik der Sprache von Babel. Für ihn ganz überraschend, wurde das Buch wieder entdeckt. Das Buch wird  jetzt sogar in die Dänische und griechische Sprache übersetzt.  Das finde ich wundervoll. Langsam kommt der Erfolg, auch ohne, dass er meine Feng Shui  Empfehlungen für den schnellen finanziellen Erfolg im Garten umgesetzt hat.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus seinem Buch, das im Verlag  Reineke und Voß erschienen ist:

Während ich die Gastfreundschaft des Klosters genoss, erfuhr ich von einem Quell des Gebirges, der Âbi Tabâristân heißt und die Eigenart besitzt, sein Fließen einzustellen, sobald in seiner Nähe gesprochen wird; verstummt man, so beginnt er alsbald, aufs neue zu strömen. Dieser Quell gilt auch als ein Gleichnis Gottes. Ich befragte die frommen Väter hierüber und erhielt drei unterschiedliche Auskünfte. Der erste erwiderte, wenn der Quell innehalte, heiße das, die Stimme Gottes sei nicht mehr zu vernehmen, wenn der Mensch den Lärm seiner Rede erhebe. Der zweite antwortete umgekehrt, wenn der Mensch zu reden beginne, so spreche die Herrlichkeit Gottes aus ihm, und der Quell lausche ehrfurchtsvoll, weil unter den Kreaturen der Mensch die höchste Stellung behaupte. Ein alter Mönch, der hinzugetreten war, sagte gar nichts, sondern kehrte sich gegen eine Mauer, wo er sein Wasser abschlug.

Weitere kleine Ausschnitte aus dem Buch finden sich auf der lesenswerten Seite:

http://www.poetenladen.de/juergen-buchmann-texte.htm