Archive for Juli, 2010

In jedem Ende steckt ein Anfang drin

Freitag, Juli 30th, 2010

Am Endpunkt eines Zyklus, steckt schon der Keim für die Gegenbewegung.  Einatmen und ausatmen. In der Mitte des tiefsten Winters, werden die Tage wieder heller. Es ist der erste Schritt in Richtung Sommer. Der kleine weiße Kreis in der schwarzen Fläche des Yin und Yangzeichens beschreibt dies.

Dieser Wirkmechanismus gilt für alle Lebensprozesse. Auch für die menschlichen  Dramen und Tragödien. Einatmen, ausatmen. Es geht weiter.

Neuzeitliche Wegelagerer

Montag, Juli 26th, 2010

Als ich im März für 4 Tage  in Wien weilte, habe ich recht lange im Internet mit einem österreichischen Blog korrespondiert. Sozusagen mein Ansprechpartner in Wien. Über mein Handy. (more…)

In jedem Anfang steckt ein Zauber

Sonntag, Juli 25th, 2010

Als wir damit begannen die Parkanlage  “Am Springbach” zu bauen, blieb das nicht unentdeckt. Genau in dem Moment, an dem  der Vermessungstrupp das Gelände auf maß, flog ein kleines Flugzeug über das Gelände und fotografierte die Stadt  von oben. Google Earth  macht diesen Moment für alle Menschen zugänglich.

Derweil ist aus dem ca. 5 Fußballfelder großem  Wiesen und Ackerstreifen eine  viel genutzte Grünachse geworden, die den Stadtteil Kaukenberg, mit der Innenstadt als grüne Fuß- und Radwegachse verbindet. Auf die nächsten Bilder in Google freue ich mich schon. Dann kann ich die Parkanlage endlich auch von oben sehen.

Dann ist vielleicht auch der Keltische Baumkreis von oben zu erkennen. Der Bau dieses Baumkreises hat allen beteiligten besonderen Spaß gemacht. Vor allem weil es, entgegen der vielen Bücher zu diesem Thema, den Keltischen Baumkreis ja eigentlich nicht gibt.
Siehe bitte diesen Link zu Wikipedia: Keltischer Baumkreis.

Wie dem auch sei: Wir haben ihn trotzdem gepflanzt. Streng nach Vorlage. Und korrekt nach Norden ausgerichtet. Nur die Pflanzen die bei uns partout nicht wachsen wollen, wie die den Olivenbaum, haben wir durch einen anderen ersetzt.

Steinzeitfrauen

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

waren gewiss keine magersüchtige Püppchen. Mutter Erde verkörpert das pralle Leben.

Mit all seinen Rundungen und weiblichen Formen . Gewiss wurde diese kleine und  4000 Jahre alte Steinzeitfigur schon von allen Seiten fotografiert. Sie ist zu sehen im Naturkundemuseum in Wien.

Aber wer weiß, wie diese kleine Figur von hinten aussieht??

(Musst du gucken  unter ” Den Rest des Eintrags  lesen” ):

(more…)

Rudolstadt: Wellküren

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Film über den Auftritt der Wellküren  in Rudolstadt 2010

Werte Wellküren,

gewiss war für mich euer Auftritt, der musikalische Beitrag des Herzens, so rotzfrech und bayrisch, wie ihr dahergekommen seit.

Ich versuch ja schon lang den Menschen in meiner Heimatregion Bielefeld/ Paderborn, die ware Kraft der bayrischen Stubenmusik zu erklären, die ich vor über 20 Jahren während meiner Zivizeit in Kiefersfelden kennen gelernt hatte.

Das ihr auch noch so herzerfrischend bloggt, hat gleich einen Eintrag in meine Blogrolle  gefunden. Bayrisch deutsch auch der Namen der Seite. Es heißt nicht Blog sondern schlicht Tagebuch. So  ists recht.

Weiterhin Freude am Spiel

Sven

Homöophatie

Samstag, Juli 17th, 2010

Möglicherweise ist die Homöopathie “gar keine pharmakotherapeutische Methode”, sondern eher eine “gewisse Form der Psychotherapie”.

Hans Rabe

(Homoöphatischer Arzt des Reichsgesundheitsamtes, als mögliches Ergebnis bei der Erprobung der Homoöphatie als Alternative zur herkömmlichen Medizin)

PS: Diese Aussage ändert nichts an der Wirkungsweise der homoöpathischen Medizin, aber sie ändert die Sicht  auf viele  gesundheitliche Prozesse im Körper, um sie  besser zu verstehen.

Rudolstadt: Mundbogen

Dienstag, Juli 13th, 2010

Gewiss die spannendste Straße zur Zeit des Musikfestivals in Rudolstadt ist die Gasse der Musikinstrumentenbauer.

Trommeln, Geigen, Harfen, Drehleiern, Nickelharpas, Flöten , Mundbögen.

Du und du mit deinem Musikinstrumentenbauer.

Bild: Heiko Richter zeigt mir wie auf einem Mundbogen gespielt wird.

Nun…. so viel Geld hatte ich nun auch nicht mit, dass ich mir  eine schwedische Nickelharpa hätte kaufen können. Zudem muss so ein Instrument ja auch gelernt werden. Und das braucht Zeit. Mehr Zeit als ich im Moment investieren möchte.

Aber die Mundbögen habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie sehen  gut aus, sind  spannend im Klang, ich kann dazu singen, und eigentlich sind  es  kleine Geigen.

Der Mundbogen ist ein sehr altes Instrument. Fast das älteste Instrument überhaupt, das Menschen erfunden haben. Mindestens 10000 Jahre.

Auf dem Bild oben  ist der der Musikinstrumentenbauer Heiko Richter aus Dresden mit einem Mundbogen zu sehen. ( Bild anklicken und ihr landet auf seiner Internetpresents) Mein Mundbogen von Heiko hat zwei Saiten, und sieht fast aus wie eine kleine Geige. ( Nur  ohne Resonanzkörper)

Mehr Informationen über Mundbögen hier:

http://www.margotmargot.ch/mmmundb.html

Musikbeispiele:

1. Pattrick spielt auf  eine einfache und traditionelle Art den Mundbogen 

2. Naschidana spielt den Mundbogen sehr indisch und furios

3. Buffy Sainte Marie spielt und singt mit dem Mundbogen

Indisch Kochen leicht gemacht

Sonntag, Juli 11th, 2010

Gerade bei heißen Wetter, erfrischt und belebt die Indische Küche.

Die scharfe Limettenpaste  mit der zitronig erfrischenden Note, passt  hervorragend zu Huhn- und Fischgerichten, zu Linsengerichten, oder einer  Hühnchen-Kokosnußsuppe. Auch lecker zu gegrilltem Geflügel als Dip mit Schmand, Koriander und Cumin angerührt, oder einfach nur so, als belebend Schärfe .

Der Inhalt dieser Wunderpaste besteht aus:
Limetten , Essig, pflanzliches Öl, Salz, Chilies, Senfkörner, Bockshornklee, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel

Gibt es zu Kaufen beim gut sortierten asiatischem Feinkosthandel.

Rudolstadt : Danke für`s hinbringen

Samstag, Juli 10th, 2010

Liebe Uli, lieber Theo

danke für euer Dasein, und dass ich bei Euch mitfahren konnte nach Rudolstadt zum Fokefestival . Ich denke, die Gruppe Volksfront hat euch gefallen.

Ihr müsst auf das Bild klicken, dann kommt eine Überraschung, als Film!!!!

Gruß Sven

Eigentlich ein Uhu

Samstag, Juli 10th, 2010

Das Bild wurde auf Wunsch gelösch. Google-Foto ortnete die fliegende Uhuklebertube mir zu, und verletzte so die Urheberrechte der Künstlerin.

(Das Uhubild stammte von Kerstin T-J. Copyright nur bei: ihr. welt.offen(at)gmx.de)

Morgendliche Uhugrüße  von Sylvia und Erika
vom Blog Eigentliches.
Hinter dem Bild  leitet der Link zu den Käutzen vom Dom zu Oppenheim. Ein Linktipp von Erika.

Darauf bedanke ich mich mit einem kräftigem Huhuhu.

S°v°en

(So bei Licht betrachtet, sieht der Vogel doch ganz anders aus, als die Rufe in der Nacht es vermuten ließen.)

Durstig im Stadtentwässerungsbetrieb

Samstag, Juli 10th, 2010

Der Stadtentwässerungsbetrieb (STEB) hat seine Aufgabe  zu entwässern, etwas zu eifrig verstanden.

Monatelang kümmerte dieser vertrocknende Ficus benjamini  auf dem Büroflur des STEB vor sich hin, bis er im Topfblumenhimmel gelandet ist. Und das im Wartebereich des Puplikumsverkehrs. Ein kleiner Blick bei den Kollegen  anderen Ämter , hätte gezeigt wie man den Ficus hätte helfen können:

Der Zettel hängt immer in der Urlaubszeit an meinem Ficus im Büro. Als Erinnerungsstütze für meinen Kollegen.

Von Amts Wegen

Donnerstag, Juli 8th, 2010

Neues aus dem Amt.
Alltagsgeschichten am Rande des Büros

Und “plötzlich” ist die Grundschule Vergangenheit

Mittwoch, Juli 7th, 2010

Lebenswege - Freunde - Kumpel

Haiku: Kein Sommernachtstraum

Dienstag, Juli 6th, 2010


Glühwürmchen fliegen.

Der Sommer verspricht Zauber.

Kaltes Versprechen.

 

S.C.

Stinkender Storchenschnabel im Garten

Montag, Juli 5th, 2010


Der seelenloseste Garten braucht nur zu verwildern, um sich zu beseelen.

(Hugo von Hofmannsthal)

 

 

 

Eine einfach herzustellende Beseelung eines Gartens, ist das Zulassen von,  sich selbst angesiedelten Pflanzen. Als Gäste. Im Staudenbeet, oder am Rande des Gemüsebeetes tauchen manchmal unverhofft diese Gäste auf.  Lichtnelke, Augentrost, Aronstab, Kuckkuckslichtnelke, Habichtkraut, Fingerhut und viele andere können von außen hineingeweht werden, oder sie  befinden sich als Samen noch im Boden und keimen nach der Bodenbearbeitung auf. Der Gartenfreund, sollte sich ihrer erfreuen und sie wachsen lassen. Meist bleiben sie nur für ein Jahr, oder passen genau zu dem Standort im Garten und können sich gut mit den vorhandenen Pflanzen vertragen.

 

Oft fallen die Pflanzen erst auf, wenn sie im Bezug zu den Gartenbesitzern stehen. In meinem Garten fiel mir der Augentrost erst in jenem Jahr auf, als ich eine Lesebrille zum ersten Mal benötigte.

 

Eine befreundete Beraterin fragte mich letztens, was es denn wohl bedeute, wenn sich der Storchenschnabel in ihrem Garten in diesem Jahr spontan ansiedelt. Die Pflanze wird im Zusammenhang mit Kinderwunsch und Kinder bekommen gesehen. Aber das kommt bei der fragenden Beraterin aus Altersgründen   wahrscheinlich nur im übertragenen Sinne zum tragen.

 

Nun denn, ein Versuch:

 

Der Stinkende Storchenschnabel ( Geranium robertianum)

Auch Ruprechtkraut genannt.

 

Eine häufig vorkommende, einjährige Pflanze. Geröllhalden, Lehmböden, Wälder, schattige Mauern.

Unangenehmer Duft , besonders beim Zerreiben.

Der Blütenstand erinnert an einen Storchenschnabel, daher die sichtbare Verbindung zum Storch und  die mythologische Nähe zum Kinderwunsch. Dies können auch übertragene Kinder, wie Projekte oder besondere Aufgaben sein. Ein kleines Glückszeichen für anstehende Projekte.

 

Im  botanische Name robertianum steckt ein männlicher Name. Robert oder Ruprecht. Vielleicht hängt das Geheimnis der Pflanze in diesem Garten auch mit einem geheimnisvollen Mann zusammen. Also: wer ist Robert oder Ruprecht? Ein neuer Mann, der in das Leben der fragenden Beraterin tritt?

Der Name Ruprecht könnte auch auf das althochdeutsche hruodperaht ( ruhmglänzender) zurückzuführen sein.  Dies verweist auf den germanischen Gott Wotan oder einen Knecht und Mitarbeiter der Göttin Holle.

 

Das Duft/ Gestank der Pflanze eignet sich auch gut zum vertreiben von Mücken. Vielleicht allein eine Hilfestellung auf die kommende Mückenplage im Garten. Allgemein wird eine Tinktur aus dem Geraniumextrakt bei Verdauungsproblemen und Hautproblemen verwendet.

 

Je nach dem wo die Pflanze im Garten auftritt, kann nach den Himmelsrichtungen und  nach dem I Ging auch untersucht werden, welche Person im Haus gemeint ist ( Mutter, jüngste Tochter, ältester Sohn), oder welches Organ die Hilfe des stinkenden Geraniums benötigt.

 

Da diese Pflanze immer wieder alleine in Gärten auftaucht, kann es aber auch einfach nur die Kraft des Zufalls sein. Sozusagen vom Winde geweht. Oder  ein individuelles Pflanzenorakel, vom Winde getragen

 

Viel Spaß beim Finden der individuellen Lösung beim Pflanzenorakel im eigenen Garten

 

 

 

Sven

Wasserkisten geschleppe

Donnerstag, Juli 1st, 2010


Jetzt schleppen sie wieder

 

Hektoliter Mineralwasserkästen aus Getränkemärkten in ihre Wohnungen.

Die Menschen haben Durst. Es ist Sommer.

 

Das ist eine wirklich kuriose Marotte der Menschen in den westlichen  Industriestaaten . Da   sich doch  in jeder Wohnung, mindestens ein Wasserhahn mit bestem , und regelmäßig geprüftem  Wasser befindet.

 

In manchen Wohnungen stapeln sich die leeren Mineralwasserkästen auf den Balkonen bis zur Decke. Welch eine  unsinnige Mühe sie ständig auszutauschen.

 

Noch vor 30 Jahren war es völlig selbstverständlich das Wasser aus dem Leitungshahn zum Trinken zu nutzen. Gänsewein… Kranemann… verschiedene Namen waren üblich. Meine Oma währe nie auf die Idee gekommen, Wasser in  Flaschen im Laden zu kaufen. Wasser kommt doch sowieso aus der Leitung.

 

Es gibt Dörfer auf unserem Planeten, da währen die Menschen froh,  überhaupt EINEN Wasserhahn mit sauberem frischem Wasser PRO DORF zu haben.

In meinem Haus habe ich mindestens 7 Wasserstellen.

 

Das Leitungswasser an meinem Wohnort stammt aus derselben Grundwasserquelle, wie das teuer und mit Kohlensäure haltbar gemachte Wasser, aus den  gekauften Flaschen.

Mag sein, dass einige Leitungswässer auf dem Weg von der Quelle zum Wasserhahn leiden, und Schadstoffe aus veralterten  Leitungssystemen mitnehmen.

Aber dafür gibt es , geschmacksverbessernde und neutralisierende  Wasserfilter. ( auf die Diskussion der Wasserbelebung möchte ich ein andermal  eingehen).

 

1999 hatte ich den weltweit tätigen Feng Shui Lehrer und Geomanten  Dr. Jes Lim gefragt, welches Wasser er auf seinen Reisen in der ganzen Welt denn trinken  und bevorzugen  würde.

“Nun” , sagte er, “in westlichen Ländern bevorzuge ich das Wasser aus den Wasserhahn.”

 

Wohl bekomm`s.