Bethelgeld

Wir befinden uns im Jahr 2010 n.Chr.. In ganz Deutschland und in weiten Teilen Europas ist der Euro als Währung eingeführt worden.

Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Bielefeldern bevölkerter Stadtteil hört nicht auf, der Einheitswährung Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht, für alle außerhalb Bethels wohnenden Menschen, die mit ihren Stadtteilen Gadderbaum, Brakwede, Sieker und Quelle an den Grenzen dieser Stadt in der Stadt leben. Vorallem wenn sie außerhalb Bethels, mit dem Betheleuro bezahlen möchten.

Versucht mal im IKEA mit dieser Währung einen Stuhl zu kaufen. Oder ein Sofa. Die Kassiererin wird diese Währung noch nie gesehen haben. Geschweige sie als Zahlungsmittel akzeptieren.

Aber in Bethel……. . Und das schon seit dem Jahr 1908.

3 Responses to “Bethelgeld”

  1. theomix Says:

    Ich hab schon lang große stücke auf Bethel gehalten. Das ergänzt das sehr gut. Und das die schon seit über 100 jahren in regionalwährung machten, als das noch gar nicht so hieß - toll!

  2. Claudia Says:

    Toll, das es bei Euch so eine Alternative zur allgemeinen Währung gibt. Ich finde auch die Ideen der Tauschringe super. Doch bei uns ist halt doch Provinz…

  3. Sven Says:

    Offiziell handelt es sich ehr um einen Gutschein, der mit 5% Gewinn zur üblichen Währung abgegeben wird. Ganz offiziell bei der Sparkasse in Bethel.
    Ich finde es Spannend mir dieser “Währung” Tee und Pizza oder Bücher und Kuchen oder ein Glas Wein zu kaufen. Alles bei Eigenbetrieben der bodelschwingschen Anstalten.
    Ich finde die Idee der Eigenunterstützung der Betriebe Unterstützungswert.
    Klar ist das protektionistisch.
    Aber welche Chance haben sonst Minderheiten??

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