Archive for the ‘Alltagsgeschichten’ Category

Schimmelpilze in der Waschmaschine

Samstag, Januar 21st, 2012

Schimmelpilze in der Waschmaschine

Ein  baubiologischer Selbsterfahrungsbericht.

Das Schimmelpilze  besonders  gerne in feucht warmen Gegenden des Urwald leben, weiß ich aus meiner baubiologischen Grundausbildung.  In meinem Haushalt gibt es einen bereits 20 Jahre alten Biotop, in dem in regelmäßigen Abständen ein solche schimmelpilzförderndes  Klima geschaffen wird.  Meine gute alte  Bosch- Waschmaschine.

Zeit für einen kleinen Schimmelpilzcheck. (more…)

Lorenz Meyer hat kein Telefon ???

Montag, Dezember 5th, 2011

Überraschende Anfrage, heute auf meinem Anrufbeantworter. Herr MattXXX  bittet um einen Rückruf . Er bräuchte die Telefonnummer von Lorenz Meyer, um ihn für einen Vortrag über Feng Shui zu werben.

Ich war dann doch überrascht. Lorenz  Meyer veröffentlicht Bücher,  twittert,  ist bei facebook, hat eine eigene Homepage und ist seit Jahren selbsternannter Sektenführer der Vereinigung Sheng Fui sowie der Feng Shui Kritikerpreisträger des Jahres 2008…. aber er hat  keine eigene  Telefonnummer ? Nicht mal eine wo ein Anrufbeantworter dran ist, oder eine Sekretärin, die  lästige Anfragen abwimmelt?

Lorenz, Lorenz. Geiz ist nicht immer geil.

Natürlich habe ich die Telefonnummer nicht weitergegeben. Aber ich weiß natürlich, wer Lorenz Meyer ist.

Lange Bin Go Abende haben uns verbunden:

http://www.sheng-fui.de/meister-wang/alles-was-sie-ueber-bin-go-wissen-muessen/

Mit Grüßen

Noch mehr Lebenswurst

Samstag, November 26th, 2011

Ein kraftvoller Biss in die Lebenswurst ist, mit dem Sohn  und Freunden  gemeinsam  ein Fußballspiel im Stadion zu sehen, und die eigene Mannschaft gewinnt.

Die Lebenswurst bleibt mir   im Hals stecken, wenn   ein Jüngelchen  von vielleicht  17 Jahren, in der überfüllten  Straßenbahn auf dem Rückweg , mir seinen Platz zum sitzen anbietet. Frechheit.

November

Freitag, November 25th, 2011

Grau und fast schon dunkel,  ist der Abend ab vier, und der leichte Regen  sprüht heute  kalt  über die Häuser , Autos und Menschen. Eine Spur von Trübsinn lässt sich erahnen. ENDLICH Novemberwetter.

Dieser ständige Sonnenschein ohne Regen ist mir schon schlecht ins Gemüt gefahren.  Zu viel gute Laune für diesen Monat.

Da ist ja Nobbi im TV

Mittwoch, November 23rd, 2011

Ich schaltete gerade den Fernseher an, da erscheint Nobbi auf dem Bildschirm. Zunächst dachte ich schon, irgend was schlimmes ist passiert . Wegen dem schwarzen Anzug, den er an hat, und dem schwarzen Schlips.

Aber Nobbi trägt ja immer standesgemäße Kleidung. Alleine  von berufswegen.  Ging um Unterhaltszahlungen von Eltern und Kindern in dem Interview. Macht sich gut im TV, der Nobbi.

 http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/11/22/lokalzeit_owl_aktuell.xml?mo=1232

Blumen von Schwäbisch Hall

Sonntag, November 6th, 2011

Gruß aus der Küche:

Cordon Bleu trinke ich am liebsten,

dazu ein gut durchgebratenes Stück Chardonnay.

 

Ach ist das schön

 

Von Hawaii aus betrachtet

Ist Griechenland weit weg.

 

Schamanen

Nächtliches trommeln der Ahnen.

Tags im leichten Gewande

Hula Tänzer am Strande.

 

Mit manchen Menschen fühle ich mich gleich verbunden

So als würde ich sie kennen, von früher noch.

 

Ach ist das schön

 

Nicht immer sehen sich Verwandte ähnlich,

und passen scheinbar  doch gut zusammen.

 

Gut Essen ist keine Frage von Zeit oder Geld,

sondern eine Frage der inneren Haltung.

 

In preiswerten Unterkünften schläft man nicht schlechter,

als in teuren Hotels.

Das Drumherum ist nur anders.

 

Ach wie schön

sonnt sich ein Hase im Erikahain

staunt über die großen Füße der grasenden Kühe

und hoppelt flugs  zum nächsten Naschplatz.

 

Egal wie du dich im Schwimmbad auch mühst

deine  Bahnen zu ziehen oder im Kreis dich treiben zu lassen;

Am Ende steigen alle dieselben Treppen hinauf,

aus dem Becken.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand……

Wer kann still bei sich sein in diesem Land ?

 

I brauch ma Kitsch.

 

Der Mensch gleicht einer blühenden Blume,

vom Anfang bis zum Schluß.

(Das eigentliche Drumherum  bleibt unsichtbar.)

 

Ach ist das schön.

Ich würde es wieder machen.

 

Danke, danke, danke

Montag, September 19th, 2011

Ich hätte nie gedacht, dass die FDP es sogar bis 1,8 % wie gestern in Berlin schafft. Danke, danke, danke. Mein persönliches Wahlziel für die FDP ist erreicht worden. Und wie feixten die Piraten erst neulich vor einer FDP- Wahlveranstaltung?:

“Jede Flasche Bier, hat mehr Prozent als ihr.”

Toskanische Nächte

Sonntag, September 4th, 2011

Toskanische Nächte

Nichts verbinde ich mehr mit der Toskana, oder dem Süden Frankreichs, wie das emsige zirpen von unzähligen Grillen, Heuschrecken, in den warmen Sommernächten.

Wie schön wäre es doch, dieser liebliche Geräuschkulisse, auch im heimischen Deutschland, auf der Terrasse lauschen zu können. Zusammen mit Freunden und der Familie, bei einem Glas Rotwein  und einem vorzüglichen Nudelgericht.

Ein unerfüllter Traum? Nur zu erreichen durch eine CD mit Grillengezirpe aus im Garten versteckten Lautsprechern?

Natürlich nicht. Die heimische Tierhandlung bietet in der Abteilung Lebendfutter für Reptilien, eine reiche Auswahl kleiner Krachmacher, die jeder Dr. Oetker Pizza einen neuen Flair abgewinnt.

Gesagt getan. Für 2 Euro bekommt man eine Schachtel mit 40 Individuen, die wenn es sich um Heimchen handelt, schon fast als heimisch gelten können. Die Hausgrille  Zumal ich mich an den heimeligen Klang im Keller unseres Hauses, noch aus Kindertagen erinnern kann.

 

Da kann ja nichts böses dran sein. Wobei. Das ich das Geräusch aus dem Keller her kannte, sollte mir eigentlich ein Omen sein. Der Name Hausgrille auch. Sie nahe bei der Terrasse auszusetzen war dann im nach hinein gesehen, auch keine gute Idee. Die Menschen die sie üblicherweise erwerben, nutzen die Tierchen ja ehr zum verfüttern, und nicht um den Musikgenuss.

Zunächst ging alles gut. (more…)

Plötzlich und unerwartet starb Bill

Freitag, August 12th, 2011

Der Anrufer am Telefon klang eindeutig. Da kann man nichts machen. Bill ist gestorben an gebrochenem Pleul. Eine Operation ( er drückte sich anders aus), würde in dem Alter nicht`s bringen. Zudem wäre das Risiko zu hoch. Das finanzielle insbesondere.

Bill ist Tod?

Noch gestern haben wir eine schöne Zeit gemeinsam verbracht. Einfach Tod? Ich erinnere mich an viele gemeinsame Erlebnisse. Zudem war Bill ein besonderer Gefährte  meiner Kinder, die  gemeinsam mit ihm aufgewachsen sind, und viel Zeit mit ihm verbracht haben. (more…)

Entrückt

Sonntag, August 7th, 2011

Liebe Kinder

Bitte stellt nie kompromittierende Bildern von Euch  ins Internet. Es kann Euch das ganze Leben versauen.

Mit wohlmeinenden Grüßen

Eure Eltern

Drinnen ist wie draußen, nur anders.

Sonntag, Mai 22nd, 2011

Die Bielefelder Bethelstraßenbahn.

Für Piri und ihren Kindern, meinen Freunden Peter und Heidi,  meiner Nachbarin Annette, meinem Arbeitskollegen Klaus und allen Menschen die zusammen  mit behinderten Kindern leben.

Matz up:

Die Bielefelder Bethelstraßenbahn

Die Bielefeder Bethelstraßenbahn ein Bericht vom WDR

Die Bethelstraßenbahn als Modelbahn mit 100 Euro Spende von MoBil

Veit Mette - Der Fotograf

1. Mai, Tag der Arbeiter

Sonntag, Mai 1st, 2011

Immer am  ersten Mai, spannte mein Urgroßvater Heinrich  die Pferde vor die Kutsche, schmückte selbige mit dem ersten Laub der Birken, und fuhr mit der Familie hinaus ins Grüne. Das war vor rund 100 Jahren.

Die Kutsche hatte er sich geliehen. Urgroßvater war Bergmann.  Vor den Toren der Zechen, zogen die Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Kommunisten mit ihren roten Fahnen, und kämpften um diesen Tag. Der erste Mai war damals kein gesetzlicher Feiertag . Zu streiken  führte zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

Streiken war nicht Urgroßvaters Ding. Rote Fahnen auch nicht. Das ist mein Feiertag als Arbeiter, sagte Urgroßvater. Da fahre ich mit meiner Familie hinaus ins Grüne.  Mein Schmuck sind die Birkenzweige.

Heute fällt der 1. Mai zufällig auf einen Sonntag. Urgroßvater hätte ohne Konsequenzen die Kutschfahrt ins Grüne machen können. An jedem anderen Werktag, wäre er von seinem Arbeitsplatz im Bergwerk gekündigt worden.

Urgroßvater wurde häufiger  zum 1.Mai, wegen seiner Kutschfahrt ins Grüne gekündigt. Immer dann, wenn  der 1. Mai nicht auf einen Sonntag fiel. Meine Großmutter musste deswegen mehrmals  neue Schulen besuchen. Sie fand das gar nicht lustig. Mein Urgroßvater fand in einer anderen Zeche , danach wieder  neue Arbeit.

Bis die Nazis den 1. Mai als  gesetzlichen Feiertag einführten. Das mochte Urgroßvater auch nicht. Ausgerechnet die Nazis verrieten den Tag der Arbeiter, dadurch das diese Bande ihn einführte.

Die Kutschfahrten mit der Familie wurden eingestellt.  Und heute?  Was bedeutet der 1. Mai heute.

Rückfahrt unter Polizeischutz

Mittwoch, April 27th, 2011

Auf der Rückfahrt von unserem Osterurlaub mit meinen ehemaligen Studienkollegen wurde es noch einmal richtig spannend.

Ich wollte an der A 1 bei Esso auf der Höhe  Hamburg Harburg tanken. Ich und zwei Kinder auf der Rückbank. Beim bezahlen, fehlte die EC Karte. Ich musste sie verloren haben.Vielleicht wurde sie auch geklaut. Bei der Bank ließ ich die Karte sofort über Handy sperren. Der Service der Commerzbank ist gut.

Der Service der Essotankstelle hingegen weniger.

O.K. Ich hatte keine EC Karte und nicht genügend Bargeld dabei. Üblicherweise , so sagte mir meine Bankberaterin am Handy, müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann  später begleichen könne.

Die freundlichen und hilfsbereiten  Angestellten der Tankstelle sagten mir, sie hätten Order von ihren Vorgesetzten, das dies ausgeschlossen sei.  Es täte ihm Leid. Zu viele schlechte Erfahrungen hätten sie gemacht. Zudem gibt es Kriminelle, die dies absichtlich ausnutzen.

Ich kann das Dilemma verstehen. Mit viel Pech, bekommt der Unternehmer sein Geld nicht zurück. So etwas ist teuer und kann der erste Schritt in die Pleite sein.

Aber ich stand da mit meinem Auto, einer  nicht vorhandenen EC- Karte ( die hätte ja auch einfach nur am Magnetstreifen defekt sein können) und zwei Kindern auf der Rückbank,und hatte nicht vor, auf der Autobahn zu übernachten. Zudem konnte ich mich ausweisen. Deutschland Serviceland !!

Nein, war die Antwort der Tankstellenleitung am Telefon.

Ob ich keinen Freund oder Verwandten hätte, der für mich über Kreditkarte die Summe begleichen könnte. Es reiche die Geheimzahl. Es geht um die Summe von  rund 45 Euro.

Nö hatte ich nicht.

Ich telefonierte herum.

Ob  nicht eine Filiale meiner Bank in der Nähe  mir das Geld geben könnte. Eine der Angestellten würde mitfahren. Lange Telefonate mit meiner Hausbank folgten. Alle Banken in der Umgebung hatten schon geschlossen, sagte mir der Service meiner Bank.

Tja, dann könne ich nicht vom Hof, sagten die Tankstellenangestellten. Order vom Chef.

Der Besitzer sagte mir telefonisch,  er könne das Benzin auch aus meinem Tank absaugen lassen. Dann währen wir quitt. Aber  auf Rechnung gibt er nichts mehr  raus. Schlechte Erfahrungen.

Meine Kinder wurden langsam unruhig.

Ich rufe noch Freunde nah bei Hamburg an, aber die sind vereist. Astrid und die anderen  abgereisten Studis sind  schon lange an der Tankstelle vorbei.

Soll ich hier übernachten???

Der Tankstellenbesitzer bleibt hart, die Angestellten sind ratlos.

Mir wird das ganze zu bunt.

Ich rufe die Polizei an, und schildere mein Problem. Sie mögen bitte meine Personalien aufnehmen, damit ich weiterfahren kann. Das Geld würde ich morgen überweisen. Der Beamte am Telefon sagte mir: Einfach fortzufahren wäre äußerst ungeschickt, aber üblicherweise müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann  später begleichen könne. ( Tja, das sagte mir auch schon meine Hausbank vor einer Stunde)

Aber das wollte die Tankstelle nicht.

10 Minuten später rauschten zwei  Polizeibeamte in ihren neuen Uniformen an. Eine Frau und ein Mann.

Die Order der Beamten war eindeutig. Personalien aufnehmen, Rechnung stellen, keinen Pfand  einbehalten und ich könne weiterfahren. Ein Telefonat mit dem  Chef klärte dies eindeutig.  Der diensthabende Chef der Tankstelle war jetzt nur noch korrekt und sehr kurz angebunden. Ich glaube er stand kurz vom platzen. Aber was sollte ich machen.

Die Polizei mein Freund und Helfer hatten mir geholfen. Kompetent, eindeutig  und souverän gelöst. Die Frau war gut. Nochmal Danke an die Dienststelle in Hamburg.

Nach zwei Stunden dann, konnte ich die Rückfahrt wieder aufnehmen.

Esso Tankstellen werde ich in Zukunft meiden. Obwohl ich das Problem des Tankstellenbesitzers verstehe. Nur,… so ein alltägliches Problem ,  muss so ein Konzern wie Esso für seine Tankstellenbetreiber  auch anders lösen können.

Sehr schön wars…

Montag, April 11th, 2011

… und das Wetter war sonnig und warm, so daß es auch wirklich eine Gartenparty wurde.

Meine “Männer”, spielten für mich als Überraschung, einige Szenen aus den Werken eines namhaften  zeitgenössischen Paderborners Künstlers nach, und schenkten mir dann unter  dem schwarzen Spannbettbezug ( das ist die Szene die das Foto zeigt)  eine Packung K . , die tatsächlich abgelaufen waren. Vorne auf dem Stuhl, steht ein Glas  mit eng hinein gepressten Spühlschwämmchen. Das gehörte auch mit zu den Stücken , zudem wurde  das Loblied aufs Spülen vorgetragen.

Letzteres war sehr praktisch.

Da ausgerechnet am heutigen Tag die Geschirrspülmaschine defekt war, konnte ich danach  alle Gäste  aufmuntern, einfach hin und wieder selbst abzuspülen, wenn sie Geschirr gestapelt in der Spüle sähen.

Neues von der Baustelle

Donnerstag, März 24th, 2011

Ein Nachtragsangebot gibt es nicht zum  niedrigsten Kampfpreis,

und eine Baustelle  ist kein Ponyhof.

65. Die Wurst

Freitag, März 18th, 2011

Das Bild

Ein junger Fuchs hat ein Stück Fleisch ergattert, dass  er eilig verschlingen möchte. Es ist  viel größer als sein Kopf, und er  droht daran zu ersticken.

Der Hinweis

Um eine riesige  Salami verspeisen zu können, schneidet der Weise sie in kleine Scheiben.  Beginne mit dem Schnitt da, wo der Zipfel ist. Erkenne den Zipfel.

Das Urteil

Hilfreich ist, wer unbekümmert Hilfe einfordert. Das Fleisch wird geteilt und alle werden satt. Heil.

( nach dem I Ging)

Streik der Hebammen

Mittwoch, März 9th, 2011

Heute haben die freien Hebammen in Bielefeld gestreikt. Auch unsere war dabei.   Menschen die dabei helfen, Leben  in die Welt zu bringen, werden so schlecht bezahlt, dass sie selbst  nicht davon leben können.

Hebammen die Hausgeburten betreuen sind besonders betroffen. Die selbstständigen Frauen halt.

Die Haftpflichtversicherung ist zum Beispiel so hoch, das  sie erst nach 10 Geburten abbezahlt ist. Ein Unding. Was ist es einer Gesellschaft wert, Kinder gesund und freibestimmt für die Mutter ( also ohne den Medizinzirkus eines Krankenhauses) in die Welt zu bringen?

Ich habe die Hausgeburt meines Sohnes immer noch in glücklicher und in Achtung  vor der Leistung der Hebamme in  Erinnerung. Danke Meike für deine kompetente Betreuung..

http://www.geburtshaus-bielefeld.de/

Locus iste - hier ist der Ort

Freitag, Februar 25th, 2011

Gewiss,

dieses Lied begleitet mich schon fast mein ganzes Leben. Ich habe es  sowohl als Sopransänger ( also vor meinem Stimmbruch)   als auch als Tenorsänger gesungen. Fall meine Stimme im Altern dunkler wird, werde ich es wohl möglich als Basssänger singen. Möglicherweise habe ich es so gar deutlich vorher, sozusagen am Beginn meines  aktiven Lebens gehört.

Locus iste,  von Bruckner komponiert.- Hier ist der Ort.

Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe….ich bin an einem Sonntag geboren.  Damals wurde in den Krankenhäusern  am Sonntag noch gemeinsam gesungen.  Christliche Lieder.

Meine Mutter ( Atheistin durch und durch)  hielt mich als gerade Neugeborenen Sohn in  Händen, und der Chor der Krankenschwestern und Pfleger  sangen  Lieder in der Messe. (Es war  Sonntag).

Der Chorgesang drang bis in das Zimmer meiner Mutter, in ihr  Ohr;  und mich im Arm haltend  dachte meine Mutter: “Wenn es einen  Gott gibt, dann muss es sich genau so anfühlen wie  gerade jetzt.”

Locus iste: Matz ab:

http://www.youtube.com/watch?v=aXJVXiEcQHk

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Ein  ergänzender Beitrag zum Bericht auf dieser Seite :

http://theomix.wordpress.com/2011/02/23/eine-frau-ohne-oder-mit-gott-meldet-sich-zu-wort/

Siehe  auch folgenden Beitrag:

http://christeleit.info/2010/03/17/wien-karlskirche-noch-nie-war-ich-dem-himmel-so-nah/

Kein Ersatz

Samstag, Februar 19th, 2011

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Für eine Zeitung gibt es keinen Ersatz .

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(Das gilt auch für manche Orte, an denen man Zeitung lesen kann.)

HUNGER

Donnerstag, Februar 17th, 2011

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“EIGENTLICH HABE ICH NUR HUNGER.”

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Jestern auf de Stunksitzung in Kölle

Montag, Januar 31st, 2011

Nur selten habe ich die Möglichkeit, einer Politikerin aus dem Landtag von NRW über die Schulter zu schauen. Hier seht ihr sie mit ihrem Handy auf der Stunksitzung 2011  in Köln. Also zumindest ihre Hände sind zu erkennen. ( Name und Partei verrate ich jetzt nicht. Nur soviel: Die Frau ist sehr sympathisch, kompetent und zudem humorbegabt.)

Live dabei:

Die Stunksitzug war richtig gut. Musikalisch perfekt, zudem: politisch , künstlerisch, akrobatisch, clownesk und jeckisch… und mit einer super Stimmung. Der katholischen Kirche hat es gewiss nicht so gut gefallen wie mir.  Danke an Uli und Theo die mich mitgenommen haben, an Martina für das Frühstück, und alle anderen für den schönen Abend zuvor und dem  gelungenen Vormittag.

Hier ein paar Einblicke:

http://www.koeln-magazin.info/3740.html?&tx_ttnews[tt_news]=9864&cHash=f0f3cb1e214f45db1c703f59b965cf17

Die Stunksitzung 2011 wird Anfang  März im WDR Fernsehen und im WDR 5 Radio  übertragen.

Meine Grüße gehen zudem   an Armin, der  leider krankheitsbedingt nicht mitkommen konnte. Ich hoffe, es klappt nächstes Jahr.

Ausgeklungen ist die Veranstaltung mit diesem Satz:

“Jecken sind wie Schmetterlinge mit nur einem Flügel. Sie müssen einander umarmen um fliegen zu können.”

Schwangere und Dickbäuchige

Sonntag, Januar 9th, 2011

Was schwangeren und dickbäuchigen Menschen  gleich ist:

Beim Essen kleckert es auf`s Hemd.

Schrottwichteln 2010

Sonntag, Dezember 5th, 2010

Wir haben viel und lange gelacht. Danke an alle für die kostbaren Geschenke.

1.Advent - Von guten Mächten……

Sonntag, November 28th, 2010

Gemeinsames werkeln.  (Bild anklicken; bitte den Text hören, und die Bilder nicht beachten. Ich wünsche Euch und Mir den Sinn dieser Worte nur durchs Hören zu verstehen.)

Dank, Danke, Quittendank

Montag, November 22nd, 2010

Gerade trudelt ein kleines Paket ein. Es stammt von Urs Ula. Danke, danke,  Quittendank. Das Buch wurde gleich von meinem Ältesten in Empfang genommen. Pilze geht immer.

Danke Ursula, auch für die anderen Zutaten. (more…)

Der Briefmarkenhimmel ist gerecht

Samstag, Oktober 23rd, 2010

Danke an *v* und °x°

Gerade komme ich aus dem Urlaub und sichte die Post.  Eine Eulenpostkarte von Sylvia ist angekommen. Vielen Dank  dafür. Ein hübsches  und zugleich zeitloses  Motiv. Besonderes Interesse findet bei meinen Jungs die aufgeklebte Dinosaurierbriefmarke . Jeder möchte sie haben.

Was tun?

Der Bloghimmel ist gerecht. Bei der weiteren Sichtung der Post entdecke ich einen Brief von Urs Ula. Sie schickt mir wie versprochen einige Überlegungen zum Thema Krankheit.

Auch dir vielen Dank, ich werde sie still genießen.

Ups, was zieren da denn für hübsche Briefmarken den Brief? Dachs, Schneeglöckchen und……..

ein Dinosaurier. Der Frieden im Haus ist gerettet. Zwei Dinosaurierbriefmarken. Da staun ich doch  über diese Zufälle.

Mit Grüßen

°v°

Gewissensfrage

Dienstag, Oktober 5th, 2010

Wenn der Liebhaber deiner Frau (oder die Liebhaberin deines Mannes), an Krebs erkrankt ist, und trotz Chemotherapie und Bestrahlung  keine Besserung eintritt:

Was denkst und fühlst du?

Meine Name ist Hase….

Freitag, September 24th, 2010

Der mit dem Wolf tanzt, hat sich seinen Namen bei den Indianern hart erkämpft. Andere werden Eule, Hase oder Maulwurf genannt.

Wo kommt der Satz  eigentlich her: “Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.”

Nun. Der evangelische Kirchenhistoriker Karl Eugen Hasen hatte einen Sohn, Victor von Hase,  der wurde  1834 geboren .

Die Redensart: Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts wird auf eine Begebenheit in Victor von Hases Heidelberger Studienzeit zurückgeführt. Er wurde 1854/55 vor dem Universitätsgericht der Fluchthilfe für einen Kommilitonen angeklagt, der einen Gegner im Duell  getötet hatte. Dieser hatte bei der Flucht nach Frankreich von Hases Studentenausweis Gebrauch gemacht, war aber in Straßburg gestellt worden. Hase sagte zu Beginn der Gerichtsverhandlung: „Mein Name ist Hase; ich verneine die Generalfragen; ich weiß von nichts.“

Erika hingegen, schreibt unter dem Namen Hase, weiß hingegen eine ganze Menge. Durch detektivische Kleinarbeit und Spürsinn hat sie den verschollenen tmp ausfindig gemacht und  mit ihm gesprochen. Es geht ihm gut.  Erika hat mich gerade überraschend angerufen und mir davon berichtet. Gut gemacht.

Von wegen; mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.

Würde

Sonntag, September 19th, 2010

Eines meiner Lieblingswörter in der deutschen Sprache, ist das Wort Würde.

Die Würde des Menschen ist….

Ich würde ja gerne aber meine Frau  ……

In Würde altern.

In Würde abnehmen.

In Würde abnehmen???

Stimmt. Das ist ein wichtiges Thema, zumindest in den wohlhabenden Lebensmittelpunkten unserer Erde.

Der Kabarettist und Eulenmaler Horst Evers, hat sich über das Thema Abnehmen mit Würde so seine Gedanken gemacht. Leider konnte ich keinen Filmbeitrag mit Horst Evers im Netz zu diesem Thema  finden . Darum jetzt seine Beiträge zum Anlass des Verleihung des  deutschen Kleinkunstpreises 2008 mit meinem Lieblingsstück: Bushaltestelle

Matz up:

( Die Eule die mir Horst Evers gemalt hat)

http://www.youtube.com/watch?v=c6qdjWX1vmg

Fragen beim Hausputz

Samstag, September 18th, 2010

Hausputz.

Die Keller und die Zimmerecken werden gefegt, gewischt und gesaugt. Dort leben die großen Zitterspinnen in ihren Netzen. Die Zitterspinne war Spinne des Jahres 2003 . Ist sie dadurch besonders geschützt und mein Haus ein Biotop? Muß ich die Spinnen von Amts wegen jetzt umsiedeln, statt sie wegzuwedeln oder aufzusaugen?

Und wenn ich sie umsiedle………. wohin? Das Tier lebt meines Wissens in unseren Breiten nur in Häusern. Soll ich sie meinen Nachbarn oder Freunden unterjubeln , oder in meinem Büro ihnen eine neue Heimat geben. Ich weiß gar nicht, wie mein Arbeitgeber darauf reagieren würde.

Und dann vermehren sich die Zitterspinnen ja auch noch wie die Karnickel. Aber zum Glück werden  sie nicht so groß wie Karnickel.

Mit ratlosen Grüßen