Archive for the ‘Reisen’ Category

Osterrätsel 2011

Freitag, April 29th, 2011

Gesucht wird diesmal eine Kirche. Nicht irgendeine Kirche. Sie wird auch zurecht, die Mutter aller Kirchen genannt. Zumindest für einen bestimmten Baustil in einer bestimmten Region.

Die Kirche wurde im Krieg zerstört und wiederaufgebaut.  Der Türgriff an der Außenseite der Kirche gehört zu den neueren Details. Ich finde die Regenschirme sind ein schönes Bild, für das  schutzbietende  Dach einer Kirche.

Das innere der Kirche erinnert mich an einen hohen lichten Buchenwald. Hohe Säulen wie Baumstämme, streben gen Himmel, und sind mit floralen  Zeichnungen  geschmückt. Auffällig ist die ständige Erinnerung an den Tod. Kirchenfenster mit Totenschädel, Engel mit Totenschädeln, Wandmalereien mit Todenschädeln. Dazu eine Weltenuhr, die jedem namentlich zeigt, wie kurz die Dauer unseres Daseins im Bezug auf die Zeit Gottes bez. des Seins ,  ist.

Das Leben nur ein Totentanz? Ein Leben am Rande von Zerstörung, Krankheit und Krieg?

Gewiss nicht. Die Kirche gehört zu einem von über 50  Nagelkreuzzentren in Deutschland. Im Zeichen der Versöhnung  des Friedens und der Feindesliebe, hatte  der damalige Domprobst die Worte ” Father forgive”, in die Chorwand , der von deutschen Bombenangriffen zerstörten Kathedrale von Coventry , eingemeißelt. Das Orginalnagelkreuz  steht auf dem neuen Altar der Kathedrale von Coventry und wurde aus den Zimmermannsnägeln zusammengefügt, welche die Balken der mittelalterlichen Kathedralendecke zusammengehalten hatten.

Der Geist von Coventry beschreibt einen gewaltfreien Weg der Konfliktlösung. Er ist gegen Krieg und Vertreibung, fördert den Dialog zwischen Alt und Jung , zwischen Eingesessenen und Fremden, und mahnt gegen sexuellen Missbrauch.

Hier der Link zum Gebet, Vater vergib:

http://www.nagelkreuzgemeinschaft.de/liturgie/deutsch.html

Nun? Welche Kirche ist gemeint ?

Dieses Bild der gesuchten Kirche   aus dem Jahre 1847  dient als  Rätselhilfe. Zudem der Link, der sich beim  anklicken des Bildes zeigt. Er führt zur Pianistin Valentina Lisitsa, die in beeindruckender Weise, den Totentanz von Liszt spielt und sehr gefühlvoll interpretiert.

Zu gewinnen gibt es eine Postkarte mit dem neuzeitlichem Kirchenfenster, dass einen Totenkopf zeigt . Ich habe  sie dort im Osterurlaub erworben. Alternativ einen Abzug von meinem Bild vom Türgriff der Kirche mit der Regenschirmgemeinde. Der Gewinner wird ausgelost unter allen die mitmachen.

Rückfahrt unter Polizeischutz

Mittwoch, April 27th, 2011

Auf der Rückfahrt von unserem Osterurlaub mit meinen ehemaligen Studienkollegen wurde es noch einmal richtig spannend.

Ich wollte an der A 1 bei Esso auf der Höhe  Hamburg Harburg tanken. Ich und zwei Kinder auf der Rückbank. Beim bezahlen, fehlte die EC Karte. Ich musste sie verloren haben.Vielleicht wurde sie auch geklaut. Bei der Bank ließ ich die Karte sofort über Handy sperren. Der Service der Commerzbank ist gut.

Der Service der Essotankstelle hingegen weniger.

O.K. Ich hatte keine EC Karte und nicht genügend Bargeld dabei. Üblicherweise , so sagte mir meine Bankberaterin am Handy, müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann  später begleichen könne.

Die freundlichen und hilfsbereiten  Angestellten der Tankstelle sagten mir, sie hätten Order von ihren Vorgesetzten, das dies ausgeschlossen sei.  Es täte ihm Leid. Zu viele schlechte Erfahrungen hätten sie gemacht. Zudem gibt es Kriminelle, die dies absichtlich ausnutzen.

Ich kann das Dilemma verstehen. Mit viel Pech, bekommt der Unternehmer sein Geld nicht zurück. So etwas ist teuer und kann der erste Schritt in die Pleite sein.

Aber ich stand da mit meinem Auto, einer  nicht vorhandenen EC- Karte ( die hätte ja auch einfach nur am Magnetstreifen defekt sein können) und zwei Kindern auf der Rückbank,und hatte nicht vor, auf der Autobahn zu übernachten. Zudem konnte ich mich ausweisen. Deutschland Serviceland !!

Nein, war die Antwort der Tankstellenleitung am Telefon.

Ob ich keinen Freund oder Verwandten hätte, der für mich über Kreditkarte die Summe begleichen könnte. Es reiche die Geheimzahl. Es geht um die Summe von  rund 45 Euro.

Nö hatte ich nicht.

Ich telefonierte herum.

Ob  nicht eine Filiale meiner Bank in der Nähe  mir das Geld geben könnte. Eine der Angestellten würde mitfahren. Lange Telefonate mit meiner Hausbank folgten. Alle Banken in der Umgebung hatten schon geschlossen, sagte mir der Service meiner Bank.

Tja, dann könne ich nicht vom Hof, sagten die Tankstellenangestellten. Order vom Chef.

Der Besitzer sagte mir telefonisch,  er könne das Benzin auch aus meinem Tank absaugen lassen. Dann währen wir quitt. Aber  auf Rechnung gibt er nichts mehr  raus. Schlechte Erfahrungen.

Meine Kinder wurden langsam unruhig.

Ich rufe noch Freunde nah bei Hamburg an, aber die sind vereist. Astrid und die anderen  abgereisten Studis sind  schon lange an der Tankstelle vorbei.

Soll ich hier übernachten???

Der Tankstellenbesitzer bleibt hart, die Angestellten sind ratlos.

Mir wird das ganze zu bunt.

Ich rufe die Polizei an, und schildere mein Problem. Sie mögen bitte meine Personalien aufnehmen, damit ich weiterfahren kann. Das Geld würde ich morgen überweisen. Der Beamte am Telefon sagte mir: Einfach fortzufahren wäre äußerst ungeschickt, aber üblicherweise müsse ich mich ausweisen, und die Tankstelle würde mir eine Rechnung mitgeben, gegen eine Bearbeitungsgebühr, die ich dann  später begleichen könne. ( Tja, das sagte mir auch schon meine Hausbank vor einer Stunde)

Aber das wollte die Tankstelle nicht.

10 Minuten später rauschten zwei  Polizeibeamte in ihren neuen Uniformen an. Eine Frau und ein Mann.

Die Order der Beamten war eindeutig. Personalien aufnehmen, Rechnung stellen, keinen Pfand  einbehalten und ich könne weiterfahren. Ein Telefonat mit dem  Chef klärte dies eindeutig.  Der diensthabende Chef der Tankstelle war jetzt nur noch korrekt und sehr kurz angebunden. Ich glaube er stand kurz vom platzen. Aber was sollte ich machen.

Die Polizei mein Freund und Helfer hatten mir geholfen. Kompetent, eindeutig  und souverän gelöst. Die Frau war gut. Nochmal Danke an die Dienststelle in Hamburg.

Nach zwei Stunden dann, konnte ich die Rückfahrt wieder aufnehmen.

Esso Tankstellen werde ich in Zukunft meiden. Obwohl ich das Problem des Tankstellenbesitzers verstehe. Nur,… so ein alltägliches Problem ,  muss so ein Konzern wie Esso für seine Tankstellenbetreiber  auch anders lösen können.

Jestern auf de Stunksitzung in Kölle

Montag, Januar 31st, 2011

Nur selten habe ich die Möglichkeit, einer Politikerin aus dem Landtag von NRW über die Schulter zu schauen. Hier seht ihr sie mit ihrem Handy auf der Stunksitzung 2011  in Köln. Also zumindest ihre Hände sind zu erkennen. ( Name und Partei verrate ich jetzt nicht. Nur soviel: Die Frau ist sehr sympathisch, kompetent und zudem humorbegabt.)

Live dabei:

Die Stunksitzug war richtig gut. Musikalisch perfekt, zudem: politisch , künstlerisch, akrobatisch, clownesk und jeckisch… und mit einer super Stimmung. Der katholischen Kirche hat es gewiss nicht so gut gefallen wie mir.  Danke an Uli und Theo die mich mitgenommen haben, an Martina für das Frühstück, und alle anderen für den schönen Abend zuvor und dem  gelungenen Vormittag.

Hier ein paar Einblicke:

http://www.koeln-magazin.info/3740.html?&tx_ttnews[tt_news]=9864&cHash=f0f3cb1e214f45db1c703f59b965cf17

Die Stunksitzung 2011 wird Anfang  März im WDR Fernsehen und im WDR 5 Radio  übertragen.

Meine Grüße gehen zudem   an Armin, der  leider krankheitsbedingt nicht mitkommen konnte. Ich hoffe, es klappt nächstes Jahr.

Ausgeklungen ist die Veranstaltung mit diesem Satz:

“Jecken sind wie Schmetterlinge mit nur einem Flügel. Sie müssen einander umarmen um fliegen zu können.”

Paderborner Nudeln auf der Autobahn

Mittwoch, September 8th, 2010

Paderborner Treffen kurz vor Hamburg.

In diesem Sommer fuhr ich mit meinen Jungs von Schleswig zurück nach Bielefeld . Auf so langen Autobahnfahrten, nehme ich gerne Musik mit. Die Jungs suchen sich Musik aus, ich suche mir Musik aus, und zusätzlich suche ich noch CD`s aus, die für Jung und Alt passen.

Bisher habe ich beste Erfahrungen mit den Wort- und Tonbeiträgen des Paderborner  Künstlers Erwin Grosche.

Vor sechs Jahren war es die MC : “Kleine Krebse”. Wundervolle inteligent und musikalisch gut gemachte Kindermusik, die sich auch Erwachsene anhören können. Weit besser als das Zukofsky und Benjamin Blümchen gedaddele. Wahrscheinlich hat Erwin diese Musik sogar mit seinen eigenen Kindern aufgenommen. Hörenswert.

Ich dachte mir, ich als in Paderborn arbeitender, sollte die CD- “Heimspiel” in diesem Jahr,  von Erwin Grosche, auf der er mir eigenhändig eine Eule gemalt hatte,  und die er in Paderborn aufgenommen hatte auf dem Rückweg abspielen.

Die Jungs waren sehr begeistert. Das Lied : Nudeln, sangen sie noch Tage danach.

Gerade als wir das Lied hörten, hupte ein Auto neben mir, die Insassen winkten, allein den Fahrer erkannte ich in der Eile  nicht. Das überholende Auto hatte ein Paderborner Kennzeichen (PB) und hatte mein gelbes Postauto und somit mich erkannt.

Es musste ein Paderborner Kollege oder ähnliches sein. Ein kleines  Paderborner Treffen kurz vor Hamburg.

Zwei Tage sprach mich ein Kollege an. Er hatte uns auf der Autobahn gesehen und gegrüßt. Ein Paderborner Treffen .

Hier das Lied Nudeln von Erwin Grosche:

http://www.youtube.com/watch?v=w4d2VMR8S4s

Neuzeitliche Wegelagerer

Montag, Juli 26th, 2010

Als ich im März für 4 Tage  in Wien weilte, habe ich recht lange im Internet mit einem österreichischen Blog korrespondiert. Sozusagen mein Ansprechpartner in Wien. Über mein Handy. (more…)

Steinzeitfrauen

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

waren gewiss keine magersüchtige Püppchen. Mutter Erde verkörpert das pralle Leben.

Mit all seinen Rundungen und weiblichen Formen . Gewiss wurde diese kleine und  4000 Jahre alte Steinzeitfigur schon von allen Seiten fotografiert. Sie ist zu sehen im Naturkundemuseum in Wien.

Aber wer weiß, wie diese kleine Figur von hinten aussieht??

(Musst du gucken  unter ” Den Rest des Eintrags  lesen” ):

(more…)

Wiener Händle

Sonntag, Juni 13th, 2010

Als ich im März in Wien weilte, besuchte ich natürlich das  kaiserliche  Naturkundemuseum. Die gesamte Schöpfung, ausgestopft und archiviert, in einem pompösen von Menschen gebauten Prunkbau.

Das ist schon beeindruckend und kurios. Hat was von Kirchen und Tempeln.

Für meine Jungs musste ich natürlich die gigantischen Dinosaurierskelette und Dinosauriernachbildungen fotografieren.

Unter anderem fand ich dort den putengroßen gefiederten chinesischen  Raubkrakkensaurier. Ein direkter Vorfahrer unserer Vögel, Hühner und Puten.

Ein beeindruckender und gefährlicher Raubsaurier mit Federkleid, mit Zähnen statt Schnabel, und mit einer gefährlichen Kralle zum Töten, die unsere heutigen Hühner in klein auch noch an ihren Füßen haben.

Das nächste Brathändle werde ich  mit weitaus größerem Respekt verspeisen als bisher.

Tyranosaurusschädel mit Spatz

Exkursion Emsquellen und Senneheide

Sonntag, Mai 30th, 2010

Mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Bielefeld im Mai 2010 in die Senne zu den Emsquellen:

Überall gibt es etwas zu entdecken. Grillen, Eidechsen, Heidekraut.
Am Rande: ” hörst du die grillen?” - ” nö. ich rieche nichts.”

Die Jungs fangen ein Zauneidechsenweibchen

Und auch eine männliche Zauneidechse

Das Sumpfveilchen. Elfenhafte Farbe und Gestalt.

Langeoog 2010 Sumpfohreule

Samstag, Mai 1st, 2010

Langeoog. Die Sumpfohreulen sind wieder da, wie jedes Jahr von April bis August. Es wurden zwei gesichtet.

Blick auf das Meer

Der kleine Ole sucht seine…

Dienstag, April 20th, 2010

Wasserflasche.

Trent auf Rügen

Wie kürzlich bereits gemeldet, vermisst Ole seine Trinkflasche.  Zum Zeitpunkt des nachfolgenden Fotos, meine ich sie im Flur, nahe den Schuhen gesehen zu haben. Ich erinnere mich auch das jemand  sich ihrer angenommenen hätte. Ich tippe auf Friedhelm oder Karen.

Ich sag es jetzt ganz deutlich: Ole hat Durst.
Darum meldet euch bitte bei Maike und Thomas.

Für alle die die Kirche von Trent  durch den Aufräumstress nicht von innen  besichtigen konnten, so sah sie von innen aus:

Gruß Sven

Die blaue Eule von Kap Arkona

Samstag, April 17th, 2010

Gewiss ist nicht jedem Besucher der Insel Rügen ist  die blaue Eule von Kap Arkona aufgefallen. Sie steht vor der Eingangstür des Künstlerhauses, unterhalb des Leuchtturms und oberhalb der Ruinen des  alten Nebelhorns.

Für alle der Himmelsrichtungen mächtigen, ein kleines Rätsel.

Das hat im weitesten Sinne auch mit dem Gott Svantevit zu tun, der vier Köpfe hatte, die alle in eine andere Richtung blickten. Erst 1168 wurde der Tempel des Slawenstammes der Ranen, von dem christlichen Dänenkönig Sven überfallen und eingenommen und danach Rügen christianisiert. So beschreibt es der dänische Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus. (Was für ein grandioser Name.) Seitdem fristet der Gott Svantevit nur noch als Fußabtreter sein Dasein in der Kirche zu Bergen.

Nun zum Rätsel, an der alten Nebelhornwarte.

In welche Richtung blickt die blaue Eule von Kap Arkona?
Zu gewinnen gibt es wie immer etwas Euliges. Falls Urs U La mitmacht, bekommt sie eh einen Sonderpreis. Für sie habe ich diese Eule fotografiert.

Für alle Feng Shui Begeisterten sei noch gesagt: Sie blickt in die richtige Richtung. Faceing o.k. Wobei…… der Blick ist leider mit Bäumen zugewachsen.

Entschleunigung

Samstag, April 17th, 2010

Durch den isländischen Vulkanausbruch wurde ein Großteil des europäischen Luftverkehrs lahm gelegt. Flugzeuge in großen Höhen dürfen durch die Staubentwicklung  nicht fliegen. Reisende müssen auf langsamere Verkehrsmittel umsteigen.

Fluggeräte in niedrigeren Luftschichten dürfen durchaus fliegen. Zeppeline  dürften die Lüfte durchfahren und die Verbindungen London, Berlin, Wien , Rom, Paris und wieder London aufrecht erhalten. Wenn es sie noch gäbe.

Das wäre eine  sehr entspannte Art des Reisens, und es  die einzige Flugart, die ich wirklich vermisse. Die Zeppeline waren vor 80 Jahren die einzige, zuverlässigste und schnellste Verbindung zwischen Europa und Süd- und Nordamerika. Sozusagen die Concorde der transatlantischen Verbindung. Heute wäre eine solche Reise ein Beispiel für Entschleunigung. So hat sich der Rhythmus unserer Zeit verändert.

USS Akron (ZRS-4) über Manhattan (1931-1933)

Das Bild ist mit einem englischen Film über die LZ 127 - Graf Zeppelin  und ihrem genialen Flugkapitän Hugo Eckener verlinkt.

Der Hase, das Christentum und die Kirche von Stralsund

Sonntag, April 11th, 2010

Bild mit Hase, in der Marienkirche Stralsund

Der Hase und das Christentum, haben mehr Gemeinsamkeiten, als es zunächst scheint.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie ursprünglich nicht in diese Landschaft gehören, und beide eingewandert sind. Beide kommen aus ursprünglich baumlosen Gegenden, der Hase aus den baumlosen mongolischen Steppen, das Christentum aus den Wüsten Vorderasiens und Ägyptens/ Palästina.

 

Hasen sind ungemein fruchtbar, und vermehren sich sprichwörtlich, fast so schnell wie Karnickel. Das Christentum hat als inneren Motor ebenfalls die Vermehrung, die Fruchtbarkeit und die Missionierung und ist somit auch auf schnelle Weiterverbreitung ausgelegt.

 

Da  der Hase durch sein Balzverhalten im Frühling zur Osterzeit auf den Äckern besonders auffällt, ( sonst ist der Hase ein ehr scheues Tier), und er in manchen Gegenden durch sein weißes Winterfell auffällt, ist eine Verbindung zwischen, der zeitlichen Erscheinung: ( Ostern), der weißen Farbe: (Reinheit) und der Vermehrung: ( Frühling, beginnendes Leben, Wiedergeburt) hergestellt.

 

 

Im Dom zu Paderborn, ist der Hase als Symbol für die Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist, in dem bekannten Dreihasenfenster abgebildet. Dieses Wunder des Glaubens, wird durch das Wunder der Darstellung unterstützt. Die Drei Hasen, haben insgesamt nur drei Ohren, wobei aber jeder Hase für sich, zwei Ohren besitzt.

 

Nun… durch die  oben genannten Ausführungen, lässt sich das kleine Häschen auf dem Bild in der Marienkirche zu Stralsund immer noch  nicht erklären. ( Bitte auf den Hasen oben  klicken, dann erscheint der  bildliche Gesamtzusammenhang)

 

Das Bild zeigt die Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies. Der Hase  sieht sich die beiden entgegen gesetzten Entwicklungen an. Der Hase steht dafür, sich entscheiden zu müssen: Entweder für den Lebensweg eines Menschen, der in sein Verderben läuft, oder für den Lebensweg eines Menschen, der sein Heil im Streben nach dem ewigen Leben sucht.

 

Diese Vorstellung aus dem Mittelalter auf den Hasen übertragen,   geht auf eine angebliche Beobachtung zurück, dass sich ein Hase, durch einen beherzten Sprung auf einen Felsen, vor seinen Verfolgern retten kann. Der Fels wird als der Fels Christus interpretiert, der den Verfolgten Schutz bietet.

Verlässt sich der Hase hingegen auf sein eigenes Laufglück, und läuft den Berg hinunter ins Tal, wird er leicht zur Beute.

 

Soweit die mittelalterliche Erklärung und meine eigenen morgendlichen Gedanken zum weißen Hasen in der Stralsunder Marienkirche am Ostersonntag. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Vor allem die, ob Hasen sich tatsächlich bei Gefahr auf Felsen durch einen beherzten Sprung, retten können. Bei uns gibt zu wenig Felsen, um dies beobachten zu können.

 


Ein gutes Team auf Rügen

Samstag, April 10th, 2010

Ich hoffe die fünf  großen Mädchen fahren auch nächstes Jahr wieder mit. Sie hatten viel Spaß zusammen. Und wir alle miteinander. Danke nochmal für zwei mal  leckeres Kochen. Asiatische Pute und die Reste von drei Tagen. Und das für dreißig hungrige Mäuler. Superb.

Osterhase in Kirche entdeckt

Mittwoch, April 7th, 2010

Der Osterhase hat mich in Stralsund  über Ostern in der  St. Marienkirche überrascht.

(Übrigens ist die St. Marienkirche eine eindrucksvolle Kirche im spätgotischen Stil, die für einige Jahre, das höchste Gebäude der (im Westen bekannten)* Welt bildete. )*Zusatz: In unseren Geschichts- und Philosophiebüchern wird der Osten, Südamerika und Afrika meistens übergangen. Die Tempelanlagen in Südamerika, Tibet und Ägypten waren schon damals höher.)

Dort hatte ich ihn nicht erwartet, den Osterhasen. Ich hatte ihn bisher immer völlig losgelöst von der Kirche gesehen. Obwohl in Paderborn, das berühmte Dreihasenfenster mich schon auf den Hasen gebracht haben könnte.

Der Hase erblickt den christlichen Kosmos, auf einem Bild, rechts neben dem Altar.

Was mag sich das Häschen wohl denken?

Bernd und Ulrike im Baumhaus

Mittwoch, März 31st, 2010

Bernd hat sich ja fast totgelacht, als er und seine Familie aus Neuseeland uns kurz besuchten und er  die Dachkonstruktion meines Baumhauses begutachtete. System Bangladesh, befand er, als er die auf Bambusstangen gebundene Plastikplane, eingehend  prüfte.

Das war vor zwei Jahren. Nur so am Rande. Das System  Bangladesh hat bisher zwei Orkane und auch die 40 cm Schneelast in diesem Winter tadellos überstanden. Ich hoffe Bernd,  wir sehen uns in den nächsten Jahren bald wieder.

Mit Grüßen

Wien - Anreise und Abreise mit dem Zug - Indische Verhältnisse

Freitag, März 26th, 2010

Indische Verhältnisse in deutschen Zügen. Ob daran allein das Lidelticket Schuld war ? Die Bahn war einmal der Stolz der Nation.  Meiner Mutter könnte  ich heute nicht empfehlen, eine Reise mit der Bahn zu machen. Aber wahrscheinlich wäre meiner Mutter dies auch so nicht passiert. Sie hätte in weiser Vorrauschau einen Sitzplatz reserviert.

( Nur so am Rande, kurz nachdem ich diese Fotos aufgenommen hatte, musste eine Familie mit Kindern im Kinderwagen aus diesem Gedränge aussteigen. Die Zugschaffnerin hat dies sehr souverän durchführt. Ich habe beim Tragen auch mit geholfen, darum keine Fotos.  Überhaupt möchte ich ein Lob an das Zugpersonal aussprechen. Die Männer und Frauen waren auch in Stresssituationen kompetent, freundlich und versuchten das Beste aus der Situation zu machen.)

Stehend zwischen Würzburg und Kassel

Sitzend nach Wien

Wien- Der Klimt. Die Museumsräume. Und der Swingerclub.

Dienstag, März 23rd, 2010

Da war ich doch überrascht. Eigentlich wollte ich mir das Beethovenvries von Klimt im Secessionmuseum am Karlsplatz in Wien ansehen. ” Ja da müssens draußen ums Gebäude herum und an der Tür klingeln”, sagte die Ticketverkäuferin.

( Video bitte Bild anklicken)

Nun ja. Ich bin dahin gegangen. Es gab dort eine Tür und eine Klingel. Über der Tür stand Element  6 auf einem Schild. Und ein kleiner Schaukasten mit nackten Frauen und Bildern  bordellähnlicher Innenausstattung zeigten, das diese Tür in die Räume eines Swingerclubs führten.

Humor haben die Wiener, so scheint es.

Nach meinem Klingeln öffnete zugleich ein etwas schmierig aussehender Herr die Tür, und fragte nach meinem Begehr. “Ach so zu den Klimtbildern wollen Sie. Ja da gehens einfach nur durch. Der hinterste Raum ist es. Sie können sich auch gerne die anderen Räumlichkeiten  ansehen.”

Ich war irritiert, aber so ist das halt wohl, in einer Großstadt. Und prüde war der Klimt ja auch nicht gewesen. Damals 1902. Dachte ich.

Eine spätere Internetrecherche machte mich dann schlauer.  Der Swingerclub ist eine aktive Kunstinstallation des Schweizer Künstler  Christoph Büchel. Ja wenn ich das vorher gewusst hätte, ich hätte mir die Ausstellung viel intensiver angesehen. Am besten nach 21 Uhr.

Hier mehr Informationen:
http://diepresse.com/home/kultur/kunst/541898/index.do

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1395228/Swingerclub-im-Museum-Skandal-oder-normal.html

Und jetzt noch das Rätsel für alle Eulenfreunde: Na, wo ist denn bei dem Beethovenvriese von Klimt, die Eule versteckt? ( Tipp. Der kleine  Film hinter dem Bild hilft nicht weiter.)

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Wien- Essen auf dem Naschmarkt

Sonntag, März 21st, 2010

Danke !  (Zum Video bitte das obere Bild anklicken)

Wien- Karlskirche: Noch nie war ich dem Himmel so nah

Mittwoch, März 17th, 2010

Lieber Jürgen und liebe Leser

Hier die versprochenen Bilder aus der Karlskirche in Wien. Im ersten Moment sieht  das christliche Gotteshaus aus wie eine islamische Moschee, so mit ihrer Kuppel und den beiden Türmchen, die sich wie Minarette  gen Himmel heben.

Soll mir noch einer mit dieser dusseligen Minarettendiskussion in Deutschland, Östereich und der Schweiz kommen.

Zumal es ja der selbe Gott ist. Im Inneren sieht man aber sehr deutlich, das die verschiedenen Glaubensrichtungen Gottes, die sich auf Abraham beziehen, sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Himmel haben.

Die barocke Bildersprache in der Kuppel der Karlskirche ist opulent, kitschig und den Geschichten  der Gebrüder Grimms durchaus würdig. Und… Wundervoll.

Das ich überhaupt in das Heiligste des Himmels hinaufsteigen durfte, verdanke ich dem Umstand, dass das Gotteshaus gerade aufwendig renoviert wird, und für die Besucher die Möglichkeit besteht, mit einem Fahrstuhl und über Treppen, bis in die Kuppel des Gebäudes, und somit direkt an die Malereien heranzukommen.

Ein Glück , dass wahrscheinlich nur alle 200 Jahre dem Besucher gewährt wird. So konnte ich auch das Heiligste, des Heiligen sehen. Die Kuppe über der Kuppe. Dort war eine Taube abgebildet, die das  unendliche Licht und somit die Vorstellung von allem verdeckt.

Höher also als Gott und Jesus, die auf den Bildern in einem launigem Gespräch vertieft sind.

Das ist schon fast Naturwissenschaftlich und Philosophisch  richtig. Eine Taube die uns zeigt, das wir die Wahrheit unserer Existenz nie erblicken werden können.

Genug geplaudert. Lassen wir Bilder sprechen:

Wien - letzte Reisevorbereitungen

Sonntag, März 7th, 2010

Schwimmen, Sozialdemokratie und Art Deco. In Wien kann ich alles verbinden. Mit der U1. Station Reumannplatz. Im Amalienbad. Die Badehose und Schwimmbrille packe ich also doch mit ein.

Im Internetwienführer heißt es: Unfreundliches Personal und es gibt kaum noch Östereicher in dem Bad.

Und da beteilige ich mich auch noch. Schade. Ich dachte ich hätte da einen Geheimtipp für mich entdeckt. Na ja, Freitag kann ich mir ein eigenes Urteil erlauben.

Reiseführer/In in Wien

Mittwoch, März 3rd, 2010

Vier Tage Urlaub, und zwei ganze Tage in Wien. Wien….. welch verlockender Klang. Eine wunderschöne Perle hinter den Schalen der Alpenberge.

Da brauche ich natürlich einen Reiseführer oder Reiseführerin.  In Buchform habe ich mich für Dorling Kindersley s Vis-a-Vis entschieden. Er sprach mich am besten an.

http://www.dorlingkindersleyverlag.de/adults/book.php?category=Reisef%FChrer&book_id=247

Im Internet fand ich die Seite von Wien Konkret sehr hilfreich:

http://www.wien-konkret.at/

Wenn das Wetter so bleibt wie es ist, dann werde ich mich in der Straßenbahn und in den Kunstmuseen, den Naturwissenschaftlichen Museen und den Kaffeehäusern am wohlsten fühlen. Vielleicht auch im Japanischen Garten, dem Palmengarten oder im Kabarett. Zudem findet in der Zeit ein Akkordeonfestival statt. Das könnte interessant sein.

Sylvia scheint irgendwie abgesprungen zu sein. Zumindest meldet sie sich nicht mehr.

Eigentlich Schade, nachdem wir uns nun so lange schon “kennen”, würden wir uns vielleicht auch mal sehen.