Die Paderborner sind überrascht, wie schnell es ging, dass ein Storch , den für ihn aufgestellten Nistplatz, vor dem gerade neu gestalteten Bahnhofvorplatz, angenommen hat.

Das Projekt Bahnhofsvorplatzumgestaltung hat sich somit gelohnt, und manche unkenrufende Kritiker die quakten, es handele sich nur um eine depperte Flutlichtlampe aus dem Restbestand der deutsch deutschen Grenzübergänge, die mal so eben umsonst abgestaubt werden konnten; verstummen. Schließlich wurde die Licht-stehle direkt in den Niederlanden begutachtet, ausgesucht und bestellt. Von wegen Zonengrenze.
Die Leuchte vor dem Bahnhofsgebäude setzt einen auffälligen städtebaulichen Akzent und ist zugleich ein Mahnmal zum Schutz natürlicher Lebensräume, in einer urbanen, vom Menschen geprägten Verkehrswüste. Sie bringt Licht ins Dunkel. ( Zumindest wenn der statt der jetzt bestehenden 2 Lichteinheiten, 4 Lichteinheiten eingebaut werden)
Mensch , Umwelt und Verkehr -werden bei der Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes in einem zukunftsweisendem städtebaulichem Gesamtkonzept integriert, welches Raum und Mensch verbindet, und der Natur selbst, einen ihr würdigen Platz zuweist. Die großkronigen Bäume, die am Ende der Bautätigkeiten in die Mittelachse des Bahnhofvorplatzes gepflanzt werden, werden dies deutlich zeigen..
Warum der Storch, gerade in der Vorwinterzeit beginnt, sein Nest zu beziehen, kann nicht erklärt werden. Vielleicht stammt er aus der Storchenstation Marienloh.
Vielleicht stimmt auch etwas nicht, mit der Bahnhofplatzsumgestaltung. Aber das ist halt typisch Paderborn.
Paderborn überrascht.
Darum mag ich diese Stadt.