Archive for the ‘Von Amts Wegen’ Category

Nachtrag zum Weihnachtsfest

Montag, Januar 24th, 2011

Auf dringendem Wunsch einer einzelnen Person, wird der diesjährige Gewinner, der weihnachtlichen Beschmückung der Amtsstuben im Technischen Rathaus bekanntgegeben.

Dieses Büro aus dem Amt 66 wurde als das schönst Geschmückte ausgewählt:

Ich danke den überbezahlten Kollegen , für ihr berufliches Engagement, einen normalgrünen Weihnachtsbaum in mühevoller Handarbeit  in  (Zitatanfang) schwuchtelpink (Zitatende) umzufärben. (Oder sind die einzelnen  Nadeln sogar mundbemalt??? - Zuzutrauen ist es ihnen)

Mein besonderer Gruß geht an den afrikanischen  Kollegen Seifert , dem ich meine herzlichsten Genesungswünsche übermittle. Ich hoffe du kommst irgendwann wieder, und bringst wieder Ordnung in dein altes Büro.

Statt Weihnachtskarten

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Herzliche Grüße an alle die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben und auf das Christkind warten, oder einfach nur als Freunde und  Familie zusammenkommen; von eben diesem Weihnachtsmann ein kleines Liedchen. ( Bild anklicken)

Frohes Fest, an alle die hier mitlesen und kommentieren.  Besonders an Sylvia, Erika, Claudia und Claudia, Erwin, Jörg, Ursula, Robert, Heike, Kläre, Jürgen, Uta, Aron, Tom, Axel, Uli und Theo, Ulrike und Bernd….. und alle die ich jetzt aus versehen nicht genannt habe.

Shalom allen Dörfern und allen Dächern

Sven


Weihnachtsshowdown im Rathaus

Dienstag, Dezember 14th, 2010

Auch in diesem Jahr, nutzen die Mitarbeiter einer Behörde, ihre persönliche kreative Energie  , um ihren Arbeitsplatz weihnachtlich zu gestalten. Es wird sogar ein kleiner Wettkampf ausgefochten, welches Amt  in diesem Jahr, die schönste Weihnachtsdekoration , kreiert hat.

Der Ausgang dieses Wettkampfes ist noch offen. Denn noch kurz vor dem viertem Advent hat sich das Grüne  Amt ins Zeug gelegt, diesen Wettstreit für sich zu gewinnen und das Blatt zu wenden. Zarte Hände  schneiden aus Papier , die ersten Schablonen aus, gröbere Hände werden die Papierschablonen in zeitlose Kunstwerke umsetzen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Am 23.12.2010 ist Submisionstermin.

Wird die Arbeit von Erfolg gekrönt werden ?
Wird die Arbeit zeitgerecht fertig werden ?
Kann dieses Kunstwerk, den anderen Schaffenskräften das Wasser reichen?

Fragen über Fragen.

Es bleibt spannend.

Nur angucken, nicht anfassen

Montag, November 22nd, 2010

Nur für Männer und Frauen (more…)

Stress im Chor

Donnerstag, November 18th, 2010

(Foto: BS Thurner Hof wikipedia)

Gerade fechte ich einen Streit mit unserer Chorleitung aus.

Unabhängig wie er ausgeht, einige Anmerkungen, wie Pavianweibchen in einem Affenklan , mit ihren Alphamännchen verfahren, wenn ihnen das protzige Doofgebaren ihres Anführers reicht.

( Das lässt sich leicht auf das Verhältnis Chormitglieder und Chorleitung übertragen, wenn es sich , wie bei uns, um eine freie Chorgemeinschaft handelt)

Sie schicken ihn in die Wüste, sie verscheuchen ihn und kündigen somit den Vertrag.  Es ist tatsächlich so, wenn sich der Chef eines Pavianklans, zu unflätig seinen Untergeortneten gegenüber verhält, dann tuen sich die Pavianfrauen zusammen, und verscheuchen den Chef. Der so ausgestoßene, kann  wenn er demütig ist, als unterstes Kastenmitglied, wieder in der Gemeinschaft leben. Nur nicht als Chef.

Beim Schreiben fällt mir ein….. das wäre auch eine gute Lösung für unfähige Chefs im öffentliche Dienst.

Ich poste diesen Bericht somit auch unter,Von Amts Wegen.

Storchennisthilfe wird angenommen

Samstag, November 13th, 2010

Die Paderborner sind  überrascht, wie schnell es ging, dass ein Storch , den für ihn aufgestellten Nistplatz, vor dem gerade neu gestalteten Bahnhofvorplatz, angenommen hat.

Das Projekt Bahnhofsvorplatzumgestaltung hat sich  somit gelohnt, und manche unkenrufende Kritiker die quakten, es handele sich nur um eine depperte Flutlichtlampe aus dem Restbestand der deutsch deutschen Grenzübergänge, die mal so eben umsonst abgestaubt werden konnten; verstummen. Schließlich wurde die Licht-stehle  direkt in den Niederlanden begutachtet,  ausgesucht und  bestellt. Von wegen Zonengrenze.

Die  Leuchte vor dem Bahnhofsgebäude setzt einen auffälligen städtebaulichen Akzent und ist zugleich  ein Mahnmal zum Schutz natürlicher Lebensräume, in einer urbanen, vom Menschen geprägten  Verkehrswüste.  Sie bringt Licht ins Dunkel. ( Zumindest wenn der statt der jetzt bestehenden  2 Lichteinheiten, 4 Lichteinheiten eingebaut werden)

Mensch , Umwelt und Verkehr -werden bei  der Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes in einem zukunftsweisendem städtebaulichem Gesamtkonzept integriert, welches Raum und Mensch verbindet, und  der Natur selbst, einen ihr würdigen Platz zuweist. Die großkronigen Bäume, die am Ende der Bautätigkeiten in die Mittelachse des Bahnhofvorplatzes gepflanzt werden, werden dies deutlich zeigen..

Warum der Storch, gerade in der Vorwinterzeit beginnt, sein Nest zu beziehen, kann nicht erklärt werden.  Vielleicht stammt er aus der Storchenstation Marienloh.

Vielleicht stimmt auch etwas nicht, mit der Bahnhofplatzsumgestaltung.  Aber das ist halt typisch Paderborn.

Paderborn überrascht.

Darum mag ich diese Stadt.

Verwaltungsabläufe NKF

Donnerstag, November 11th, 2010

“Für einige sind es   zwingend von der Politik vorgeschriebene Verwaltungsabläufe, die umgesetzt werden müssen;
für andere ist eine Verwaltung die größte und teuerste ABM-Maßnahme ( ArbeitsBeschaffungsMaßnahme) der Welt”

)* NKF : Neue Kommunale Finanzverwaltung

Die Gelassenheit eines Stuhls

Montag, Oktober 25th, 2010

Man sollte sich die Ruhe 

und die Nervenstärke eines Stuhles zulegen.

Der muß auch mit jeden Arsch auskommen!!

In diesem Sinne einen schönen Tag.

 

( Dieser Spruch hing rund zwei Stunden an einer Bürotür zur Begrüßung, und hatte einigen Wirbel ausgelöst )

BI LL

Freitag, Oktober 15th, 2010

Manche meiner Kollegen nennen mich Bill. Das liegt an meinem KFZ - Zeichen. BI - LL.

Puh, da hab ich nochmal Glück gehabt.

Es gäbe da auch noch:

Bist
Bims
Bier
Bide
Bike
Bird

Bill ist o.k..

Dosenmilchorakel

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

Gewiss ist der Montagmorgen  der spannendste Tag in  der Woche in einem Amt . Was wird die Zukunft bringen, zumindest in dieser Woche.

Da hilft das Dosenmilchorakel an der morgendlichen Kaffeekanne.

Orakelaufstellung:

Zwei leere Dosenmilchtüten und eine volle Dosenmilchtüte nebeneinander aufstellen.

Greift der Kaffeetrinker morgens als erstes eine leere Dosenmilchtüte: Die Woche hat so seine Tücken.
Greift der Kaffeetrinker morgens als erstes eine volle Dosenmilchtüte: Die Woche wird gut.
Greift der Kaffeetrinker morgens als zweites eine leere Dosenmilchtüte: Die Woche wird grottenschlecht.
Greift der Kaffeetrinker morgens als zweites  eine volle Dosenmilchtüte: Die Woche wird so wie immer.

Greift der Kaffeetrinker morgens als drittes eine leere Dosenmilchtüte: Du bist nicht arbeitsfähig. Geh nach Hause.

von S.C.

Mit Radio Hochstift im Eiskeller

Sonntag, August 15th, 2010

Artefakt

Warum nun der ehemalige Eiskeller der Paderborner Brauerei an der Borchenerstraße in der Obhut des Grünflächenamtes liegt, ist eine verwaltungstechnische Unschärfe, wie sie halt in Verwaltungen vorkommen können.

Als Gustav eine kleine Sonderführung mit Radiobegleitung macht, dokumentiere ich dies  fotografisch. Wer weiß wie oft wir noch in die fledermausbewohnten Kellergewölbe kommen werden, um sie zu begutachten.

Auf den  ersten 30 Meter nach der Gittertür sind  Glasflaschenscherben verstreut, von den Bewohnern des angrenzenden Park`s, die sich im Bierflaschenweitwurfwerfen üben.

Dann umgibt unendliche Schwärze und Stille  die Besucher in dem verwinkelten weitläufigen Labyrinth. Nur der Strahl der Taschenlampen erleuchtet die bizarre Unterwelt, in der jahrhundertelang das Paderborner Bier zu seiner Reife kam.

Treppenstürze, Gänge die unter der Borcherner Straße ins Nichts führen, übereinanderliegende Wände, hallenartige Gewölbe und der Beginn von Tropfsteinhölen .

Gewiss das wertvollste Artefakt habe ich am Gang zum Tunnel unter der Borchener Straße entdeckt. Eine orginal Lupi- Flasche mindestens 1970.

Eine  im Hochsommer erfrischende Stunde im kühlen Eiskeller  mitten  in Paderborn.

In jedem Anfang steckt ein Zauber

Sonntag, Juli 25th, 2010

Als wir damit begannen die Parkanlage  “Am Springbach” zu bauen, blieb das nicht unentdeckt. Genau in dem Moment, an dem  der Vermessungstrupp das Gelände auf maß, flog ein kleines Flugzeug über das Gelände und fotografierte die Stadt  von oben. Google Earth  macht diesen Moment für alle Menschen zugänglich.

Derweil ist aus dem ca. 5 Fußballfelder großem  Wiesen und Ackerstreifen eine  viel genutzte Grünachse geworden, die den Stadtteil Kaukenberg, mit der Innenstadt als grüne Fuß- und Radwegachse verbindet. Auf die nächsten Bilder in Google freue ich mich schon. Dann kann ich die Parkanlage endlich auch von oben sehen.

Dann ist vielleicht auch der Keltische Baumkreis von oben zu erkennen. Der Bau dieses Baumkreises hat allen beteiligten besonderen Spaß gemacht. Vor allem weil es, entgegen der vielen Bücher zu diesem Thema, den Keltischen Baumkreis ja eigentlich nicht gibt.
Siehe bitte diesen Link zu Wikipedia: Keltischer Baumkreis.

Wie dem auch sei: Wir haben ihn trotzdem gepflanzt. Streng nach Vorlage. Und korrekt nach Norden ausgerichtet. Nur die Pflanzen die bei uns partout nicht wachsen wollen, wie die den Olivenbaum, haben wir durch einen anderen ersetzt.

Durstig im Stadtentwässerungsbetrieb

Samstag, Juli 10th, 2010

Der Stadtentwässerungsbetrieb (STEB) hat seine Aufgabe  zu entwässern, etwas zu eifrig verstanden.

Monatelang kümmerte dieser vertrocknende Ficus benjamini  auf dem Büroflur des STEB vor sich hin, bis er im Topfblumenhimmel gelandet ist. Und das im Wartebereich des Puplikumsverkehrs. Ein kleiner Blick bei den Kollegen  anderen Ämter , hätte gezeigt wie man den Ficus hätte helfen können:

Der Zettel hängt immer in der Urlaubszeit an meinem Ficus im Büro. Als Erinnerungsstütze für meinen Kollegen.

Von Amts Wegen

Donnerstag, Juli 8th, 2010

Neues aus dem Amt.
Alltagsgeschichten am Rande des Büros